Niedriger Bodensee-Pegel lockt Sondengänger
Kurzfassung
Bodensee: Niedriger Wasserstand erhöht Interesse von Sondengängern. Durch den niedrigen Pegel werden größere Uferbereiche zugänglich. Gleichzeitig können trockenfallende Zonen archäologisch sensible Fundschichten enthalten. Vor der Suche mit dem Metalldetektor sollten deshalb Genehmigungspflichten, Denkmalschutz und örtliche Schutzgebiete geprüft werden.
Der ungewöhnlich niedrige Wasserstand am Bodensee macht derzeit größere Uferbereiche zugänglich und weckt damit auch das Interesse von Sondengängern. Gerade trockenfallende Strand- und Uferzonen können für die Suche interessant erscheinen. Gleichzeitig können sich dort jedoch archäologisch sensible Bereiche, historische Fundschichten oder geschützte Bodendenkmäler befinden.
Wer mit dem Metalldetektor am Bodensee unterwegs ist, sollte sich deshalb vorher über die jeweils geltenden rechtlichen Vorgaben, Genehmigungspflichten und Schutzgebiete informieren. Je nach Bundesland und Fundstelle können unterschiedliche Regelungen gelten.