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Glückwunsch, das ist der Fund, von dem viele Sondengänger träumen. Mit ein paar einfachen Schritten machen Sie alles richtig:

  1. Kurz innehalten: Liegen mehrere Objekte beieinander, ein Gefäß oder Mauerreste, graben Sie nicht weiter. Gerade der Zusammenhang im Boden ist für die Archäologie besonders wertvoll.
  2. Stelle festhalten: Ein GPS-Punkt und ein paar Fotos genügen. Diese Angaben sind nur für die Fachbehörde gedacht, nicht für Foren oder soziale Netzwerke.
  3. Melden: In Deutschland beim Landesamt für Denkmalpflege bzw. Archäologie oder bei der Unteren Denkmalschutzbehörde (Landratsamt oder Stadt), in Österreich beim Bundesdenkmalamt, in der Schweiz bei der Archäologie Ihres Kantons. Am besten zeitnah, in Bayern möglichst noch am selben Tag.
  4. Nicht reinigen: Den Fund trocken lagern und anhaftende Erde dran lassen.

Was Sie davon haben

Viele Landesämter arbeiten gern mit Sondengängern zusammen, die zuverlässig melden, und bieten zum Beispiel Kurse oder ehrenamtliche Mitarbeit an. Archäologische Funde gehören in Deutschland dem jeweiligen Land (Schatzregal), in der Schweiz dem Kanton. In Bayern erhalten Finder unter bestimmten Voraussetzungen eine Belohnung.

Die Einzelheiten regelt jedes Bundesland bzw. Land selbst. Stand: September 2026, ohne Gewähr.

metalldetektoren.de-Team Team
29. September 2026

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