Goldwaschen, eines der letzten Abenteuer unserer Zeit
Goldwaschen und der Goldabbau in Deutschland hat eine sehr lange Tradition. Einen echten "Goldrausch", wie z.b am Yukon gab es in Deutschland allerdings nicht. Seifengoldsuche in Flüssen und Gewässern oder das Goldschürfen in Minen unter Tage war harte Arbeit. Den Lebensunterhalt konnten damit die wenigsten Goldsucher bestreiten. Die Faszination des Goldwaschens liegt heute in der Mischung aus dem Aufenthalt in der Natur und dem Erleben der Natur.
Goldvorkommen in Deutschland
Wo findet man die lohnendsten Stellen zum Goldwaschen?
Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen verfügen über nachgewiesene Goldvorkommen. Meist ist es winzige Goldflitterchen, aber auch Nuggets bis zu 10Gramm sind schon gefunden worden.Goldführende Flüsse in Deutschland gibt es viele, die Bedeutendsten in den jeweiligen Bundesländern kurz aufgelistet.
Bayern: Donau, Salzach, Alz, Windach, Ammer, Amper, sowie Inn und Isar
Diese Buchreihe von Herrn Dr. Schade informiert über Vorkommen in Sachsen und geht dabei detailliert auf die Fundstellen ein. Herr Dr. Schade ist ein Autor verschiedener Bücher über die Lagerstätten der verschiedenen Regionen in der Mitte Deutschlands.
Zweite vollständig überarbeitete und stark erweiterte Auflage mit zwei neu entdeckten Varietäten von gediegenem Gold. Es informiert über Vorkommen in Thüringen und geht dabei detailliert auf die Fundstellen ein.
Dieses Buch beinhaltet zwei Bücher und zwar je eine Monographie über Vorkommen von Gold und Platinelementen in Deutschland (und seinen Nachbargebieten). Es basiert auf 42 Jahren geologischer Studien im In- und Ausland, bei denen der Autor allein in Mitteleuropa mehr als 700 goldführende Bäche und Flüsse nachgewiesen hat.
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Wo finde ich Gold im Bach/Fluss?
Gold hat ein spezifisches Gewicht von 19,3 g pro cm³. Jedes Hindernis im Fluss verringert die Fließgeschwindigkeit des Wassers, wodurch das schwere Gold sinkt. Goldflitter sammeln sich nicht im feinen Flusssand. Sie sammeln sich an Stellen mit groben Steinen. Wenn Sie das Sand-Kies-Gemisch mehrmals waschen, erhalten Sie ein feines sandiges Konzentrat. Die Trennung von Gold und taubem Gestein erfolgt ausschließlich über das Gewicht. Beim Waschgang muss auch immer leichtes Material vom schweren abgeschieden werden.
Ein Goldgang, der an der Oberfläche ausbricht, wird durch Erosion langsam zerstört. Die Überreste können sich bereits in der Nähe des Ganges zu ersten Anreicherungen ablagern, bevor sie überhaupt ein Bach- oder Flussbett erreicht haben.
An Flussbiegungen wird am Prallhang, dort wo die Strömung am stärksten ist, Material abgetragen. Am gegenüberliegenden Gleithang wird es bei geringerer Strömungsgeschwindigkeit abgelagert. Hier findet sich dann das begehrte Gold.
Wasserfälle, risse und Wirbellöcher am Grund von Fluss- und Bachbetten formen regelrechte Falten, in denen sich das schwere Gold leicht ansammeln kann.
Checkliste zum Goldwaschen
Damit Goldwaschen so richtig Spaß macht und sich Erfolg einstellt gibt einige Dinge zu beachten:
Eines vorweg, dies ist keine Rechtsberatung. Es gibt kein Gesetz und auch keinen Paragrafen eines Gesetzes in Deutschland, welches das Goldwaschen am Fluss/Bach per se verbietet, oder auch nur erwähnt.
Grundsätzlich sind beim Goldwaschen verboten:
Das Betreten von Naturschutzgebieten und Privatgeländen
Störung der Fischerei & Brut Schonzeiten
Das Entfernen von Bäumen und Sträuchern im Uferbereich beim Graben nach Gold
Der Umgang mit Benzin, Motoröl und Batterien im Uferbereich. Der Gebrauch von motorbetriebenen Highbankern (mit Verbrennungsmotor und elektrisch).
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Laut Dr. Harald Elsner, einem Wirtschaftsgeologen der BGR, gibt es in Deutschland noch viel natürliches Gold. Dieses Gold findet sich hauptsächlich in Flusssedimenten, als "Flitter" oder feine Partikel, sowie im Gestein. Die Schätzungen basieren auf Studien und historischen Daten. Sie beziehen sich auf bekannte, aber weitgehend ungenutzte Vorkommen, nicht auf unentdeckte Reserven. Deutschland hat keine großen unerschlossenen Goldminen. Die Gewinnung ist oft unwirtschaftlich, aber technisch möglich.
Wichtige Schätzungen:
Rhein (zwischen Basel und Mannheim): Ca. 514 Tonnen Gold in Sedimenten (Studie von Tàrrega et al., 2008). Eine ältere Schätzung (Osann, 1927) lag bei 52 Tonnen.
Schwarzwald: Ca. 52 Tonnen Gold gebunden mit anderen Mineralien, die aufwendige Verarbeitung erfordern.
Andere Flüsse (z. B. Elbe, Saale, Donau, Isar, Eder): Kleinere Mengen, oft im Bereich von wenigen Kilogramm bis Dutzenden Tonnen. Beispiele:
Schwarza (Thüringen): Historisch 4 Tonnen gefördert, Restpotenzial nicht quantifiziert, Goldgehalt bis zu 4 g/t in Flusssand.
Elbe (Sachsen): Historisch unter 100 kg, aktueller Gehalt ca. 16 mg/t Kies.
Bayerische Flüsse (z. B. Isar): Historisch ca. 50 kg, aktueller Gehalt ca. 10 mg/t.
Eder: Historisch ca. 20 kg, aktueller Gehalt ca. 22 mg/t Kies.
Bergbau-Vorkommen (z. B. alte Minen): Potenzial in Regionen wie Goldkronach-Brandholz (Fichtelgebirge) mit ca. 11,2 Tonnen Gold (Durchschnitt 2–4 g Au/t Erz) oder Eisenberg (bei Korbach) mit 0,8–10 Tonnen. Historisch wurden ca. 102 Tonnen Gold wurden aus deutschen Erzen gefördert. Die verbleibenden Ressourcen sind jedoch begrenzt und oft unter Naturschutz.
Gesamtschätzung und Hinweise:
Verborgenes Naturgold insgesamt: Die Schätzung beträgt mindestens 500–600 Tonnen, vor allem im Rhein. Im globalen Vergleich hat Deutschland keine großen Goldvorkommen. Im Vergleich zu Australien (ca. 8.400 Tonnen ungenutzte Reserven) sind die Mengen hier klein und meist alluvial.
Aktuelle Förderung: Nur ca. 10 bis mehrere hundert kg pro Jahr, hauptsächlich als Nebenprodukt in Kieswerken (z. B. aus 2.700 Kieswerken bundesweit). Eine Ausweitung könnte bis zu 1 Tonne/Jahr bringen, wenn alle goldführenden Flüsse genutzt würden.
Quellen und Einschränkungen: Diese Zahlen stammen aus Studien (z. B. Tàrrega et al., Osann) und BGR-Berichten. Sie sind Schätzungen und hängen von Preisen, Technologie und Umweltauflagen ab. Es gibt keine signifikanten unentdeckten Großvorkommen; die meisten sind bekannt, aber ungenutzt.
Das Metalletektoren.de Team wünscht ein "Allzeit Glückauf"