Simultane Multifrequenz (SMF), 5 Suchmodi, FerroCheck™, zwei Suchspulen & Bluetooth-Kopfhörer im Lieferumfang
Der Nokta The Legend 2 ist der Nachfolger des vielbeachteten Legend-Detektors und tritt 2025 mit grundlegend überarbeiteter Hard- und Software an. Nokta hat auf das Nutzerfeedback der weltweiten Legend-Community gehört: Das Ergebnis ist ein Gerät, das leichter (1,2 kg), schneller und in der Bedienung klarer strukturiert ist als sein Vorgänger. Neu hinzu kommen 99 Leitwert-IDs statt bisher 60, ein dedizierter Reliktmodus, FerroCheck™ für schnellere Eisenidentifikation, drahtlose Firmware-Updates sowie bis zu 33 % längere Akkulaufzeit. Der Lieferumfang fällt für diese Preisklasse üppig aus: zwei hochwertige Suchspulen (LD28 & LD21) und ein aptX™-Low-Latency-Bluetooth-Kopfhörer sind ab Werk dabei. Mit einem Marktpreis von 1.099 Euro positioniert sich der Legend 2 knapp unter dem High-End-Segment und bietet dabei eine Ausstattung, die in diesem Preisbereich kaum ein Konkurrenzgerät erreicht.
Nokta Mühendislik ist ein türkischer Hersteller mit Sitz in Istanbul, der sich innerhalb weniger Jahre einen festen Platz unter den führenden Metalldetektor-Marken erarbeitet hat. Der erste Legend erschien 2022 und war Noktas Einstieg in die simultane Multifrequenz-Technologie – ein Bereich, der bis dahin von Minelab und XP dominiert wurde. Das Gerät überzeugte mit einem soliden Preis-Leistungs-Verhältnis, wurde durch zahlreiche Firmware-Updates weiterentwickelt und gewann eine treue Nutzerbasis.
Der Nokta The Legend 2 baut auf dieser Grundlage auf, geht aber technisch einen klaren Schritt weiter. Nokta hat für die zweite Generation vollständig neue Hardware entwickelt: neue Suchspulen der LD-Familie, eine überarbeitete Steuereinheit mit erweitertem Display und beleuchteter Tastatur, ein neues Carbonfaser-Gestänge und einen stärkeren Akku. Die Software wurde von Grund auf neu geschrieben und bietet nun schnellere Signalverarbeitung, 99 statt 60 Leitwert-IDs, einen neuen Reliktmodus sowie die Möglichkeit kabelloser Firmware-Updates über Smartphone oder Laptop – ein Feature, das beim Vorgänger noch fehlte.
| Komponente | Details |
|---|---|
| Nokta The Legend 2 | Steuereinheit mit beleuchtetem Display und hintergrundbeleuchteter Tastatur, integrierter 6.700-mAh-Akku, USB-Lade- & Datenkabel |
| LD28-Suchspule (28 cm, rund) | Allround-DD-Spule, vollständig wasserdicht (IP68), inkl. Spulenschutz; für Parks, Felder, Relikte und Strand geeignet |
| LD21-Suchspule (21 × 14 cm, elliptisch) | Leichtere Suchspule für enges Gelände, Kleinobjekte und Unterwassereinsatz, inkl. Spulenschutz |
| Bluetooth aptX™ LL-Kopfhörer | Low-Latency-Kopfhörer für kabellose Audioausgabe; kompatibel mit Unterwasser-Knochenschallkopfhörern (separat) |
| Carbonfaser-Gestänge | 3-teilig, kompaktes Design, eingeschoben 63 cm / ausgezogen 145 cm, verstellbare Armstütze mit Einrast-Mechanismus |
Der Legend 2 gehört zu den wenigen Geräten in dieser Preisklasse, die bereits zwei Suchspulen unterschiedlicher Größe und einen Bluetooth-Kopfhörer serienmäßig mitliefern. Ein Pinpointer ist nicht enthalten; optional ist der Nokta AccuPoint oder vergleichbare Geräte erhältlich. Als optionale Erweiterung ist die größere LD38-Spule (38 × 30 cm) für maximale Tiefe und Flächenleistung separat bestellbar.
| Merkmal | Wert / Beschreibung |
|---|---|
| Technologie | SMF – Simultaneous Multi Frequency (simultane Multifrequenz, proprietäre Nokta-Entwicklung) |
| Multifrequenz-Modi | 3 SMF-Frequenzkombinationen wählbar |
| Einzelfrequenzen | 4 kHz, 10 kHz, 15 kHz, 20 kHz, 40 kHz |
| Suchmodi | 5 (Park, Feld, Strand, Relikt, Gold) |
| Benutzerprofile | 15 speicherbare Profile (3 je Suchmodus, 1 Werksprofil je Modus) |
| Leitwert-IDs | 1–99 (erweitert gegenüber dem Vorgänger mit 1–60) |
| Empfindlichkeit | Einstellbar, 30 Stufen |
| Reaktionsgeschwindigkeit | Einstellbar (Reaktivität) |
| FerroCheck™ | Eisenanalysefunktion zur schnellen Unterscheidung von Eisenschrott und Nutzzielen |
| Kronkorken-Filter | Ja, stufenweise einstellbar |
| Notch-Filter | Erweitertes Notching – einzelne Leitwerte oder ganze Bereiche ausblendbar |
| Bodenabgleich | Automatisch, manuell, Ground Tracking |
| Pinpointing | Ein-Tasten-Aktivierung mit Live-Leitwert-Anzeige |
| Audiotöne | 2-Ton, 3-Ton, 4-Ton (neu), 5-Ton, 60-Ton; Tonhöhe, Lautstärke und Schwelle einstellbar |
| Akku | Integrierter Li-Po-Akku, 6.700 mAh; ca. 33 % mehr Laufzeit gegenüber dem Vorgänger |
| Laden | USB-C; Ladeindikator-LED an der Vorderseite |
| Firmware-Updates | Kabellos per Smartphone oder Laptop (WLAN/BT); keine PC-Verkabelung nötig |
| Wasserdichtigkeit | IP68, vollständig bis 5 m (Steuereinheit und alle LD-Suchspulen) |
| Gewicht | Ca. 1,2 kg (Gestänge + LD28 + Steuereinheit) |
| Gestängelänge | 63 cm (eingezogen) bis 145 cm (ausgezogen) |
| Beleuchtung | Display, Tasten und Suchspule beleuchtet |
| Vibration | Ja (nützlich bei Unterwassersuche oder lauter Umgebung) |
| Bluetooth | aptX™ Low Latency; kompatibel mit Knochenschallkopfhörern |
| Garantie | 3 Jahre Herstellergarantie |
| Herkunft | Nokta Mühendislik A.Ş., Istanbul, Türkei; EU-Ansprechpartner: Nokta Engineering GmbH, Bunde |
SMF steht für Simultaneous Multi Frequency – ein Verfahren, bei dem der Detektor mehrere Frequenzen gleichzeitig aussendet und auswertet, anstatt diese sequenziell zu wechseln. Nokta setzt diese Technologie bereits seit dem ersten Legend ein und hat die Implementierung für den Legend 2 auf einer vollständig neu entwickelten Hardware- und Softwareplattform neu aufgebaut.
Verschiedene Metallobjekte reagieren unterschiedlich stark auf verschiedene Frequenzen. Niedrige Frequenzen (4–10 kHz) dringen tiefer in den Boden ein und eignen sich besser für größere oder tieferliegende Objekte. Hohe Frequenzen (20–40 kHz) reagieren empfindlicher auf kleine und dünne Objekte wie Goldschmuck, Silbermünzen oder Aluminiumlegierungen. Ein simultaner Multifrequenz-Detektor deckt dieses gesamte Spektrum in einem einzigen Suchdurchgang ab – ohne Kompromisse durch die Wahl einer einzigen Arbeitsfrequenz.
Neben der simultanen Multifrequenz stellt der Legend 2 fünf Einzelfrequenzen zur Verfügung (4, 10, 15, 20 und 40 kHz). Die 40-kHz-Frequenz ist besonders für die Goldsuche in mineralisierten Böden relevant, da sie feinste Goldpartikel mit höherer Empfindlichkeit erfasst. Die 4-kHz-Frequenz hingegen eignet sich für Tiefensuche nach größeren Objekten auf stark leitfähigen Böden wie Salzsand am Meer.
Auf meerwassergesättigtem Sand oder stark mineralisierten Äckern neigen Einfrequenzdetektoren zu erhöhtem Grundrauschen und Falschsignalen. Die simultane Multifrequenz erlaubt eine differenziertere Auswertung des Bodensignals und filtert Leitfähigkeitsstörungen besser heraus. Das Ergebnis ist ein ruhigeres Suchbild und – in der Praxis – mehr nutzbare Suchtiefe unter schwierigen Bedingungen.
Wie der Vorgänger verfügt der Legend 2 über eine Frequenzverschiebungsfunktion zur Unterdrückung von Störsignalen durch externe elektromagnetische Einflüsse (EMI) – etwa durch Stromleitungen, andere Detektoren oder elektronische Geräte in der Nähe. Dies ist besonders bei der Suche in besiedelten oder technisch erschlossenen Gebieten hilfreich.
Nokta hat für den Legend 2 eine vollständig neue Suchspulenfamilie entwickelt – die LD-Serie. Diese Spulen sind nicht mit dem Vorgängermodell kompatibel, da sowohl Steckverbindung als auch Spulenelektronik überarbeitet wurden. Alle LD-Spulen sind vollständig wasserdicht (IP68) bis 5 m und arbeiten ausschließlich mit dem Legend 2.
Allround-DD-Spule für nahezu jeden Einsatzbereich. Gutes Gleichgewicht zwischen Suchtiefe, Flächenabdeckung und Empfindlichkeit auf kleine und mittlere Objekte. Erste Wahl für Parks, Felder und historische Fundstellen.
Leichtere, schmalere Spule für enge Bereiche (zwischen Bäumen, Sträuchern, Steinen) und sehr kleine Objekte. Bietet im Wasser weniger Strömungswiderstand. Ideal für Präzisionssuche und Unterwassereinsatz.
Für maximale Flächenabdeckung auf offenem Gelände. Erzielt zusätzliche Tiefe bei der Ortung größerer Objekte. Empfohlen für weitläufige Sucheinsätze, bei denen Geschwindigkeit und Tiefe Vorrang haben.
Die Suchspulen des Legend 1 (erste Generation) sind mit dem Legend 2 nicht kompatibel. Wer bereits Legend-1-Spulen besitzt, muss auf LD-Spulen umsteigen. Nokta bietet die LD-Spulen separat an, sodass das Spulenset individuell erweiterbar ist.
Der Legend 2 bietet fünf werkseitig voreingestellte Suchmodi, die auf typische Einsatzszenarien abgestimmt sind. Jeder Modus lässt sich durch bis zu drei individuelle Benutzerprofile erweitern, sodass insgesamt 15 persönliche Konfigurationen speicherbar sind – deutlich mehr als beim Vorgänger.
Optimiert für Münzen, Schmuck und Relikte in Parks, Gärten und Freizeitanlagen. Gute Trennschärfe bei typisch hohem Schrottaufkommen in besiedelten Gebieten.
Für historische Fundplätze, Acker und Wiesen. Ausgewogener Kompromiss zwischen Suchtiefe und Diskriminierung. Geeignet für Münzsuche auf landwirtschaftlichen Flächen.
Optimiert für trockenen und nassen Sand sowie Salzwasser. Reduzierte Empfindlichkeit gegenüber Meereinflüssen. Geeignet für alle LD-Spulen bis 5 m Wassertiefe.
Neu beim Legend 2: spezifisch entwickelt für die Suche nach tiefliegenden, schwachen Signalen auf historischen Fundstellen. Höhere Empfindlichkeit für oxydierte und eisenhaltige Altmetalle.
Höhere Betriebsfrequenzen (bevorzugt 20 oder 40 kHz) für maximale Empfindlichkeit auf kleine Goldpartikel und Nuggets. Auch für Goldsuche in mineralisierten Böden geeignet.
Nokta hat die Menüstruktur des Legend 2 grundlegend überarbeitet. Alle relevanten Einstellungen sind ohne versteckte Untermenüs auf einem Blick sichtbar – eine Schwäche des Vorgängers, die häufig kritisiert wurde. Das beleuchtete Display erlaubt Suche bei Dämmerung und in der Nacht; gleiches gilt für die hintergrundbeleuchtete Tastatur und die optionale Spulenbeleuchtung.
FerroCheck™ ist Noktas Bezeichnung für eine Echtzeit-Eisenanalysefunktion, die auf dem Display als eigener Balken oder Indikator dargestellt wird. Das System bewertet eingehende Signale auf ihren ferromagnetischen Anteil und hilft so dabei, moderne Eisenteile wie Kronkorken, Nägel oder Alufolie schneller zu identifizieren – ohne das Signal vollständig zu diskriminieren oder zu ignorieren.
Der Vorteil gegenüber einer einfachen Eisen-Diskriminierung: FerroCheck™ zeigt die Eisencharakteristik eines Signals, bevor man entscheidet, ob gegraben wird. So lassen sich Grenzsignale – etwa ein alter Eisenbeschlag neben einer Münze – besser einschätzen. In der Praxis bedeutet das weniger Fehlgrabungen bei gleichzeitig niedrigerer Gefahr, wertvolle Funde zu übergehen.
Das Diskriminierungssystem des Legend 2 erlaubt sowohl das Ausblenden einzelner Leitwerte als auch ganzer Leitwertbereiche. Mit 99 verfügbaren Leitwert-IDs (gegenüber 60 beim Vorgänger) ist die Auflösung feiner und die Identifikationsgenauigkeit höher. Der Kronkorken-Filter ist stufenweise einstellbar und kann auf die lokalen Gegebenheiten abgestimmt werden.
Der erweiterte Leitwertbereich von 99 Stufen ist besonders auf Fundplätzen mit gemischtem Metallspektrum hilfreich. Häufig liegen Silbermünzen (hohe Leitwerte) und Alufolie oder dünne Metallteile (mittlere Leitwerte) nah beieinander. Mit der feineren ID-Auflösung des Legend 2 lassen sich diese Ziele besser differenzieren als mit dem Vorgänger.
Der integrierte Lithium-Polymer-Akku des Legend 2 hat eine Kapazität von 6.700 mAh – deutlich mehr als im Vorgänger. Nokta gibt eine um bis zu 33 % gesteigerte Laufzeit an. Eine genaue Stundenangabe macht Nokta vom Betriebsmodus abhängig; in der Praxis sind unter normalen Bedingungen mehrere vollständige Suchtage ohne Nachladen möglich. Eine neue Ladeindikator-LED an der Vorderseite zeigt den Ladestatus auch ohne Display-Aktivierung an. Geladen wird über USB-C.
Ein wesentlicher Schritt gegenüber dem Vorgänger ist die Möglichkeit, Firmware-Updates kabellos einzuspielen – per Smartphone-App oder direkt über den Browser eines Laptops. Beim Legend 1 war hierfür noch eine USB-Verkabelung mit dem PC erforderlich. Nokta hat in der Vergangenheit bewiesen, dass es seine Geräte aktiv per Software weiterentwickelt; beim ersten Legend gab es zahlreiche Updates, die das Gerät über die Zeit deutlich verbesserten. Die kabellose Update-Funktion des Legend 2 senkt die Hürde für regelmäßige Aktualisierungen erheblich.
Der Nokta Legend 1 erhielt nach seinem Erscheinen im Jahr 2022 eine Reihe bedeutender Firmware-Updates. Update V1.09 gilt in der Community als Wendepunkt, der die Stabilität und Leistung des Geräts erheblich verbesserte. Dieses Engagement setzt Nokta beim Legend 2 mit der neuen kabellosen Update-Infrastruktur fort.
Mit einem Gesamtgewicht von nur 1,2 kg gehört der Legend 2 zu den leichteren professionellen Multifrequenz-Detektoren auf dem Markt. Das vollständige Carbonfaser-Gestänge trägt dazu bei: Es ist stabil, verwindungssteif und gleichzeitig leichter als vergleichbare Stahlkonstruktionen. Das Gestänge lässt sich von 63 cm auf 145 cm ausziehen und eignet sich damit für Nutzer jeder Körpergröße. Die verstellbare Armstütze rastet mit einem einzigen Klick ein.
Die Steuereinheit sitzt am oberen Griffende und liegt gut in der Hand. Die Tastatur ist hintergrundbelichtet, was gerade bei schlechten Lichtverhältnissen – früh morgens, abends oder in bewaldeten Gebieten – einen echten Vorteil darstellt. Gleiches gilt für die optionale Spulenbeleuchtung der LD-Spulen, die Suche in der Dämmerung ermöglicht.
Die drehbare Suchspule – ein weiteres neues Feature – erlaubt eine bessere Anpassung an enges Gelände, etwa an Mauern, Baumstümpfen oder Geröll. Die vollständige IP68-Zertifizierung bis 5 m Wassertiefe gilt sowohl für die Steuereinheit als auch für alle LD-Suchspulen, was den Einsatz unter Wasser oder bei starkem Regen ohne Einschränkung erlaubt.
Der Nokta Legend 2 positioniert sich im oberen Mittelsegment und konkurriert direkt mit dem Minelab Equinox 900 (ca. 1.500 EUR) und dem XP DEUS II (ab ca. 1.300 EUR). Gegenüber dem Equinox 900 bietet der Legend 2 mit zwei Suchspulen und Bluetooth-Kopfhörer im Lieferumfang einen deutlich besseren Einstiegswert; das Frequenzspektrum ist beim Equinox breiter, die Benutzeroberfläche gilt als einsteigerfreundlicher. Gegenüber dem XP DEUS II ist der Legend 2 günstiger und das Gesamtpaket für Einsteiger zugänglicher – der DEUS II punktet mit seinem kabellosen Spulensystem, dem True-Stereo-Audio-Multiprocessing und dem umfangreicheren Spulenökosystem.
Innerhalb des Nokta-Sortiments löst der Legend 2 den Legend 1 ab, der nun zu reduzierten Preisen erhältlich ist. Für Sondengänger, die bereits mit dem Legend 1 vertraut sind, ist der Umstieg auf den Legend 2 ein klarer technischer Schritt nach vorne – insbesondere durch die neuen Suchspulen, den erweiterten Leitwertbereich und die verbesserte Software-Plattform.
Im Kontext des Gesamtmarktes sticht der Legend 2 vor allem durch sein Preis-Leistungs-Verhältnis hervor: Kein anderer Multifrequenzdetektor in dieser Preisklasse liefert zwei Suchspulen und Bluetooth-Kopfhörer serienmäßig mit und bietet gleichzeitig vollständige Unterwassertauglichkeit bis 5 m, 99 Leitwert-IDs und fünf Suchmodi inklusive Reliktmodus.
| Kriterium | Wertung | Bemerkung |
|---|---|---|
| Ortungsleistung | ★★★★★ | SMF mit 99 IDs, neuer Hardware – deutliche Verbesserung gegenüber Vorgänger |
| Diskriminierung / FerroCheck™ | ★★★★★ | FerroCheck™ praxistauglich; erweitertes Notching mit 99 IDs präzise |
| Frequenzflexibilität | ★★★★★ | 3 SMF-Modi + 5 Einzelfrequenzen; solide Abdeckung aller Anwendungsfälle |
| Ergonomie / Gewicht | ★★★★★ | 1,2 kg, Carbonfaser-Gestänge, drehbare Spule – sehr angenehm in der Praxis |
| Bedienkomfort | ★★★★★ | Überarbeitetes Menü ohne versteckte Ebenen; Einsteiger brauchen dennoch Zeit |
| Akkulaufzeit | ★★★★★ | 6.700-mAh-Akku; bis zu 33 % mehr Laufzeit als beim Vorgänger |
| Wasserdichtigkeit | ★★★★★ | IP68 bis 5 m – Steuereinheit und alle LD-Spulen vollständig wasserdicht |
| Lieferumfang | ★★★★★ | Zwei Suchspulen + aptX™LL-Kopfhörer serienmäßig – herausragend in dieser Klasse |
| Preis-Leistung | ★★★★★ | 1.099 EUR für diesen Funktionsumfang und Lieferumfang – sehr gutes Verhältnis |
| Verarbeitungsqualität | ★★★★★ | Hochwertige Carbonfaser-Konstruktion; solide Verarbeitung auf Profiniveau |
| Zukunftssicherheit / Updates | ★★★★★ | Kabellose Firmware-Updates; Nokta bekannt für aktive Softwarepflege |
Der Nokta The Legend 2 ist ein durchdachtes Upgrade, das die Schwächen des Vorgängers konsequent adressiert. Nokta hat nicht nur die Hardware überarbeitet, sondern auch die Software grundlegend neu entwickelt: schnellere Signalverarbeitung, 99 Leitwert-IDs, ein neuer Reliktmodus und kabellose Firmware-Updates sind keine kosmetischen Verbesserungen, sondern substanzielle Erweiterungen des Funktionsumfangs.
Was den Legend 2 besonders interessant macht, ist die Kombination aus technischer Leistungsfähigkeit und einem Lieferumfang, der in dieser Preisklasse seinesgleichen sucht: Zwei hochwertige Suchspulen unterschiedlicher Größe und ein aptX™-Low-Latency-Bluetooth-Kopfhörer sind von Beginn an dabei. Das erlaubt sofortigen Einsatz in unterschiedlichsten Situationen, ohne dass weitere Investitionen notwendig sind.
Für erfahrene Sondengänger, die auf ein modernes Multifrequenzgerät mit guter Eisenanalyse, solider Tiefenleistung und breiter Einsatzflexibilität setzen, ist der Legend 2 eine sehr ernsthafte Option. Einsteiger profitieren von der überarbeiteten Menüstruktur und der aktiven Firmware-Pflege durch Nokta, müssen aber mit einer gewissen Einarbeitungszeit rechnen.
Wer hingegen das umfangreichste kabellose Ökosystem, das breiteste Frequenzspektrum oder ein ausgereiftes Stereo-Audio-System sucht, ist beim XP DEUS II besser aufgehoben – zu einem entsprechend höheren Preis. Der Nokta Legend 2 findet seinen Platz zwischen diesen Hochpreisgeräten und günstigen Einstiegsmodellen: Er bietet professionelle Ausstattung zu einem Preis, der für viele Sondengänger ein deutlich besseres Argument ist.
Metalldetektoren.de
Andreas Licht
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