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Deus 2: Disk-Einstellungen & maximale Suchtiefe optimieren

XP Deus 2 · Praxis-Wissen

Der Disk und sein Einfluss auf die Suchtiefe

Alles, was Sie über die Diskriminierung beim XP Deus 2 wissen müssen – von der Grundtheorie bis zum fertigen Geländeprogramm. Sachlich, praxisnah und direkt umsetzbar.

Einsteiger & Profis ab Version 4.1 FMF · Stereo · Multi-Processing
Was ist der Disk – und was macht er genau?
Der Disk (Diskriminierung) ist kein simpler Ein/Aus-Filter. Er ist eine Trennlinie auf der Leitwertskala – alles darunter wird als Eisen/Boden eingestuft, alles darüber als potenziell gutes Ziel. Diese Grenze hat direkte Auswirkungen darauf, wie tief der Deus 2 sicher und zuverlässig ortet.

Wie der Disk die Tiefe beeinflusst

Je höher der Disk-Wert, desto aggressiver filtert der Detektor. In der Tiefe werden Signale schwächer und instabiler – ein gutes Ziel kann dabei kurzfristig in den ausgeblendeten Leitwertbereich „rutschen" und wird schlimmstenfalls gar nicht angezeigt. Das ist der direkte Mechanismus des Tiefenverlusts durch Diskriminierung.

Leitwert-Instabilität in der Tiefe

Ein flach liegendes Objekt zeigt zuverlässig seinen echten Leitwert. Dasselbe Objekt in 25 cm Tiefe zeigt dagegen springende Werte – oft nahe am Eisenbereich. Ein zu hoher Disk schneidet genau diese unsicheren, tiefen Signale ab, bevor sie als gutes Ziel erkannt werden.

Anschauliches Beispiel Stellen Sie sich vor: Disk steht auf 10. Im Aushub zeigt der Deus 2 auf einmal keinen Ton mehr, obwohl vorher ein Signal zu hören war. Was ist passiert? In der Tiefe hat das Gerät den Leitwert z. B. auf 20 geschätzt und angezeigt. Im Aushub – also flach und nah an der Spule – ermittelt es jetzt den echten Wert von 6. Der liegt unter dem Disk von 10, wird also ausgeblendet. Das Objekt war trotzdem da.
Die Disk-Skala im Überblick
Disk-Einstellungsbereiche & ihre Wirkung
−6,4 bis 0
Minusbereich
0–3
Allmetall-nah
3–6
Tiefenoptimal
6–9
Standard
10–15
Aggressiv
>15
Tiefenverlust
 
Minusbereich: max. Tiefe, unruhiger Lauf
 
0–3: Allmetall-nah, alles hörbar
 
3–6: Tiefenoptimum, kleine Nägel aus
 
6–9: Praxis-Standard, gute Balance
 
10–15: Eisenunterdrückung stark, Tiefenverlust
 
>15: Erheblicher Tiefenverlust
Disk-Wert: Was passiert konkret?
Disk-WertTiefenwirkungEisenverhaltenGeeignet für
−6,4 bis −1MaximalAlles hörbar, kein Filter. Hohe Fehlsignalgefahr auf mineralisierten Böden. Silencer wird deaktiviert.Goldsuche, Allmetall, mineralienfreie Böden
0 bis 3Sehr hochEisen hörbar (tiefer Ton). Gutes Tiefenpotential, aber viel Grabarbeit. Nägel kommen durch.Sauber bekannte Flächen, Reliktsuche ohne Eisenverschmutzung
3,1 bis 5,5HochKleine Nägel werden zuverlässig ausgeblendet, größere noch hörbar. Optimale Tiefe für Münzsuche.Münzsuche, mittelalterliche Fundplätze mit wenig Kleineisen
6 bis 9GutStandardbereich: solide Eisenunterdrückung bei vertretbarem Tiefenverlust. Empfohlen für negativen Bodenfilter.Allround, Acker, Parks, eisenverseuchte Gelände mit neg. BF
10 bis 15ReduziertStarke Eisenunterdrückung. Tiefliegende Objekte mit niedrigem Leitwert (Bronze, kleines Silber) riskieren Verlust.Strandsuche, stark verseucht, nur Hochleitwert-Objekte
> 15Stark reduziertErhebliche Tiefenverluste. Viele gute Ziele werden ausgeblendet, besonders in mineralisierten Böden.Nur wenn Schrott-Flut keine andere Wahl lässt
IAR – Iron Amplitude Rejection: Der clevere Tiefen-Schutz

Was ist IAR und warum ist das so wichtig?

Der XP Deus 2 besitzt eine intelligente IAR-Funktion (Iron Amplitude Rejection). Dabei gilt ein Disk-Wert von 0 bis 5 nur für oberflächennahe Eisenteile – tief liegende Objekte werden trotzdem erfasst und nicht fälschlicherweise diskriminiert. Das bedeutet: Der Detektor erkennt, ob ein Signal aus der Tiefe kommt, und behandelt es entsprechend anders als ein Oberflächensignal.

Wichtig zu wissen Die IAR-Funktion greift nur im Disk-Bereich 0–5. Sobald der Disk höher eingestellt wird, arbeitet der Detektor klassisch – dann gilt der Filter auch für tief liegende Ziele. Ein möglichst niedriger Disk ist deshalb der erste Schlüssel zur maximalen Suchtiefe.
Disk & Bodenfilter (Silencer): Das wichtigste Zusammenspiel

Disk & Bodenfilter – so funktioniert das Zusammenspiel in V4.1

Seit der grundlegenden Überarbeitung des Systems lassen sich Disk und Bodenfilter vollständig unabhängig voneinander einstellen. Der Silencer bleibt aktiv, auch wenn der Disk niedrig oder im Minusbereich liegt. In V4.1 profitiert dieses System zusätzlich vom neuen Stereo Multi-Processing: Kanal 1 übernimmt die Diskriminierung, Kanal 2 arbeitet tiefen-optimiert – ohne Kompromiss zwischen Tiefe und Trennschärfe.

Negativer Bodenfilter −3 bis −1 Ideal für eisenhaltige Böden. Reduziert den Maskierungseffekt. Misch-Signale von Eisen werden in den hohen ID-Bereich verschoben – Sie werden aufmerksam, ohne Gutes zu verpassen. Empfohlener Disk: 6–9.
Achtung: Disk 0–1 + BF −3 Wenn Disk fast auf null und Bodenfilter sehr negativ: Eisenobjekte können plötzlich hohe Töne erzeugen. Der Disk trennt dann nicht mehr Eisen von Gut, sondern Boden von Eisen – alles über dem Diskwert gilt als gutes Ziel.
Mineralisierter Boden – besondere Vorsicht Wird die Boden-/Eisengrenze in den Minusbereich verschoben, rutschen Teile der mineralisierten Bodensignale in den hörbaren Bereich. Ergebnis: Der Detektor wird unruhig, leise Tiefensignale gehen unter. Empfehlung: Auf stark mineralisierten Böden die Boden-/Eisengrenze nahe 0 halten und vorher einen präzisen Bodenabgleich durchführen.
Frequenz & Disk – wie sie sich gegenseitig beeinflussen

Die gewählte Frequenz beeinflusst direkt, wie stark sich ein hoher Disk auf die Suchtiefe auswirkt. Im mineralisierten Boden entsteht bei steigender Frequenz ein Camouflage-Effekt: Ein Buntmetallsignal wird zu einem Mischsignal (Eisen + Buntmetall) oder erscheint sogar als reines Eisensignal. Der Disk schneidet dieses verfälschte Signal dann ab – obwohl darunter ein gutes Ziel liegt.

4–8 kHz
Niedrige Frequenz
Mehr Suchtiefe, bessere Eisen-Diskriminierung. Gut für große Objekte, Silbermünzen und mineralisierte Böden. Disk-Tiefenverlust bleibt moderat.
18–28 kHz
Hohe Frequenz
Hohe Kleinteilempfindlichkeit, aber abnehmende Suchtiefe. Camouflage-Effekt verstärkt sich. Disk-Verluste fallen hier besonders stark aus.
FMF
Multifrequenz
Nutzt das gesamte Spektrum (4–40 kHz). Max.-Frequenz begrenzbar auf 14 kHz für bessere Eisendiskriminierung und Bodenstabilität bei verringerter Kleinteilempfindlichkeit.
Gold-Modus
Ohne Disk
Kein Disk vorgeschaltet → volle Tiefe auf alle Metalle. Mineralisierter Boden nimmt etwas Tiefe weg, aber kein Signal geht durch Diskriminierung verloren.
Disk als „Tonunterbrechung" & das neue Multi-Processing in V4.1

Die Diskriminierung funktioniert beim Deus 2 als Tonunterbrechung: Werte unterhalb des Disk-Niveaus (Boden, Eisen) sind hörbar, ohne den Disk auf −6,4 senken zu müssen. Die Eisenlautstärke regelt separat die Lautstärke dieser diskriminierten Signale – Eisen im Hintergrund mithören, Gutfunde in voller Lautstärke, ohne Tiefenverlust.

Mit V4.0/4.1 geht XP einen gewaltigen Schritt weiter: Das Stereo Multi-Processing führt zwei vollständig unabhängige Erkennungskanäle gleichzeitig bei einem einzigen Spulenschwung aus – ausgegeben links und rechts im Stereo-Kopfhörer. Das bedeutet: Kanal 1 (schnell, diskriminierend) und Kanal 2 (langsam, tiefen-optimiert) arbeiten parallel. Sie hören in einem Ohr die Trennschärfe, im anderen die Tiefe – und müssen diesen Kompromiss nie wieder manuell lösen.

Multi-Reactivity – Tiefe & Trennung gleichzeitig

In V4.0/4.1 lassen sich zwei unterschiedliche Reaktivitätswerte gleichzeitig betreiben: Kanal 1 (z. B. Reaktivität 3,0 + höherer Disk) trennt Eisen, Kanal 2 (z. B. Reaktivität 1,0 + niedriger Disk) holt tiefe Ziele heraus. Das ist der erste Metal-Detektor, der diesen bisher erzwungenen Kompromiss komplett auflöst – und der Disk spielt dabei auf beiden Kanälen eine eigenständige Rolle.

Audio Morphing & LOW SQUARE (neu in V4.1)

Audio Morphing verändert den Ton dynamisch, je näher die Spule einem Ziel kommt – tief liegende Ziele klingen anders als flache, noch bevor man aufs Display schaut. LOW SQUARE ist der neue 4. Audiotyp: verfeinerte Rechteckwelle mit tieferem Klangprofil, jetzt auch für WS6 und WSA II – angenehmer bei langen Suchtagen und präziser bei schwachen Tiefensignalen.

V4.1: Stereo Multi-Processing – der Disk auf zwei Kanälen
V4.0 und V4.1 sind das größte Update in der Geschichte des Deus 2. Erstmals laufen zwei vollständig unabhängige Erkennungskanäle gleichzeitig – bei einem einzigen Spulenschwung. Beide Kanäle können unterschiedliche Disk-Werte und Reaktivitäten haben. Das Ergebnis: Sie hören Tiefe und Trennschärfe gleichzeitig, räumlich in Stereo ausgegeben.

Kanal 1 (links): Diskriminierung

Hohe Reaktivität (z. B. 3,0), höherer Disk (8–12): Schnelle Eisentrennung, zuverlässige Ziel-ID. Ideal für eisenverseuchte Geländeabschnitte. Das ist der klassische Disk-Betrieb – jetzt auf einem dedizierten Kanal.

Kanal 2 (rechts): Tiefen-Optimierung

Niedrige Reaktivität (z. B. 1,0), niedriger Disk (3–5) oder statischer Non-Motion-Modus: Zieht schwache Signale aus der Tiefe heraus, die Kanal 1 übersehen würde. In V4.1 wurde der statische Modus (CH2) mit einem subtilen Tonhöhen-Hinweis verbessert – tief liegende Ziele werden noch besser erkennbar.

SzenarioKanal 1 (Disk / Reaktivität)Kanal 2 (Disk / Reaktivität)Vorteil
Eisenreicher AckerDisk 10 / Reaktivität 3,0 · PitchDisk 4 / Reaktivität 1,0 · Low SquareTiefe + Trennung
Mittelalterlicher FundplatzDisk 8 / Reaktivität 3,0Disk 3 / Non-Motion (statisch)Max. Zielinfo
Park / wenig EisenDisk 6 / Reaktivität 1,5Disk 3 / Reaktivität 0,5Maximale Tiefe
GoldsucheDisk −6,4 (Gold-Modus)Disk −6,4 / Non-MotionKein Tiefenverlust
Wichtig: Stereo-Kopfhörer erforderlich Das Stereo Multi-Processing und die zwei unabhängigen Disk-Kanäle funktionieren nur mit XP Stereo-Kopfhörern (WSA-ST, WSA XL ST, WS6 ST). Mit Standard-Kopfhörern (WSA II, WS6) läuft V4.1 im normalen Mono-Modus – alle klassischen Disk-Einstellungen bleiben aber unverändert verfügbar und die neuen Audiotypen LOW SQUARE sowie die verbesserte MI-6 Integration sind für alle nutzbar.
Disk-Empfehlungen nach Geländetyp

Acker / Weideland (wenig Eisen)

Disk: 3–5
Niedrige Reaktivität (2–2,5) für maximale Tiefe. Sens 95–97. Bodenfilter −1. In Praxistests wurden so bis zu 5–6 cm mehr Suchtiefe erzielt und Kupfermünzen in 25 cm Tiefe sicher erfasst.

Mittelalterliche Fundstätte (viel Eisen)

Disk: 6–9
Negativer Bodenfilter −1 bis −3 aktivieren. Reaktivität 3 für Trennschärfe. Kleine Spule für besseres Durchkommen zwischen Eisenteilen. Mehr gute Ziele neben Eisen ohne übermäßigen Schrott.

Strand / mineralreicher Boden

Disk: 4–8
Bodenfilter 3–4 für rostende Kronkorken und Aluminiumteile. Bodenabgleich präzise durchführen. Boden-/Eisengrenze nahe 0 halten um unruhigen Lauf zu vermeiden.

Naturgoldsuche

Disk: −6,4 (Gold-Modus)
Kein Disk – volle Tiefe. Goldnuggets generieren ähnliche Signale wie Eisen, daher ist ein möglichst niedriger oder deaktivierter Disk zwingend nötig. Kein Tiefenverlust durch Filterung.

Die häufigsten Fehler beim Disk-Einstellen
Fehler 1: Eisenlautstärke auf 0 bei hoher Frequenz Bei 18–30 kHz und Eisenlautstärke 0 garantiert man sich ein Erlebnis voller unerklärlicher Fehlsignale und Eisenfunde. Der Detektor kann Eisen dann nicht mehr korrekt kommunizieren – man gräbt planlos.
Fehler 2: Disk 0 + 4-Ton-Modus Das ergibt keinen Sinn: Bei Disk 0 kommen alle Metalle mit demselben Ton – die 4-Ton-Unterscheidung und der Eisenton werden dann vollständig ignoriert. Das Gerät ist damit auf dem Niveau eines Einstiegsdetektors.
Fehler 3: Disk im Minusbereich ohne Bodenabgleich Negativer Disk ohne korrekten Bodenabgleich und ohne Beachtung der Bodenmineralisation führt zu einem extrem unruhigen Lauf und massenhaft Fehlsignalen – leise, tiefe Gutfundsignale gehen darin einfach unter.
Fehler 4: Fremde Programm-Empfehlungen blind übernehmen Jede Disk-Empfehlung aus Foren ist nur so gut wie das Basisprogramm, die Softwareversion und der Bodentyp, auf dem sie entwickelt wurde. Ohne diese Angaben ist eine Empfehlung wertlos – und kann bei Ihnen sogar schlechter laufen als die Werkseinstellung.
Häufige Fragen (FAQ)

Ja, eindeutig. Das ist in der Community vielfach getestet und bestätigt. Der Mechanismus: In der Tiefe werden Signale schwächer und ihr Leitwert instabiler. Ein gutes Ziel kann dabei kurzfristig in den diskriminierten Bereich „rutschen". Ein zu hoher Disk schneidet dieses unsichere Signal dann ab – das Objekt bleibt unentdeckt.

Klassisches Disk-Problem: In der Tiefe hat der Deus 2 den Leitwert instabil eingeschätzt (z. B. 20) und angezeigt. Im Aushub liegt das Objekt jetzt nah an der Spule und zeigt seinen echten Wert (z. B. 6). Liegt der Disk auf 10, wird der Wert 6 still diskriminiert – Signal weg. Lösung: Eisenlautstärke auf mindestens 1–2 stellen, damit diese Fälle hörbar bleiben.

Auf wenig bis mittel eisenhaltigem Acker: Disk 3,1–5,5. Damit werden kleine Nägel zuverlässig ausgeblendet, die Tiefenleistung bleibt hoch. Auf sauberem Weideland lohnt es sich, den Disk sogar auf 0–3 zu senken und mit einer Reaktivität von 2 zu suchen – das kann bis zu 5–6 cm mehr Tiefe bringen.

Auf mineralienarmen Böden (heller Sand, Schiefer, Kalk) und mit korrektem Bodenabgleich: ja, das ist möglich und bringt das physikalische Maximum an Tiefe. Auf mineralisierten Böden führt das jedoch zu einem unruhigen Lauf voller Fehlsignale, in dem leise Tiefensignale untergehen. Hier ist ein Disk von 3–6 in Kombination mit negativem Bodenfilter oft tiefer als ein totaler Allmetall-Betrieb.

Die Reaktionszeit (Recovery Speed) ist der zweite große Tiefenhebel neben dem Disk. Je geringer die Reaktionszeit, desto länger wird ein Signal ausgewertet – das bringt mehr Tiefe. Eine niedrige Reaktivität (2 oder 2,5) in Kombination mit einem niedrigen Disk auf sauberem Gelände ist das stärkste Tiefenprogramm im klassischen Mono-Betrieb. Mit V4.1 und Stereo-Kopfhörern löst das Multi-Processing diesen Kompromiss vollständig auf: Kanal 1 läuft schnell für Trennschärfe, Kanal 2 läuft langsam für maximale Tiefe – beides gleichzeitig.

V4.1 bringt mit dem Stereo Multi-Processing den bislang wichtigsten Tiefenfortschritt: Sie können gleichzeitig einen tiefen Kanal (niedriger Disk, langsame Reaktivität) und einen trennstarken Kanal (höherer Disk, schnelle Reaktivität) betreiben. Dazu kommt der verbesserte statische Modus auf Kanal 2 mit subtiler Tonhöhenkorrektur, der tief liegende Objekte noch besser hörbar macht. Für Nutzer ohne Stereo-Kopfhörer: V4.1 läuft im Mono-Modus wie V3.1 – alle Disk-Empfehlungen aus dieser Seite gelten unverändert.

Schnell-Übersicht: Disk-Einstellungen auf einen Blick – V4.1

Maximale Tiefe
0 – 3
Sauberer Boden, keine Mineralisierung, wenig Eisen. Reaktivität auf 2 senken.
Tiefe + Kleineisen-Schutz
3,1 – 5,5
Kleine Nägel sicher ausgeblendet. Optimum für Münzsuche auf Acker.
Standard-Allround
6 – 9
Gut für negativen Bodenfilter. Balanciert Tiefe und Eisenunterdrückung.
Eisenverseuchtes Gelände
6 – 9
+ BF −1 bis −3
Negativen Bodenfilter aktivieren. Mehr gute Ziele neben Eisen sichtbar.
Naturgoldsuche
−6,4
Gold-Modus ohne Disk. Kein Tiefenverlust durch Filterung. Präziser Bodenabgleich nötig.
Bodenabgleich-Tipp
86 – 90
Bodenabgleich auf 86 bringt etwas mehr Tiefe. In Mitteleuropa meistens problemlos.
Multi-Processing V4.1
CH1 + CH2
Kanal 1 Disk 8–12 + Reaktivität 3 für Trennung. Kanal 2 Disk 3–5 + Reaktivität 1 für Tiefe. Gleichzeitig.
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