StartseiteNokta Legend 2 – Leistungsstarker Allround-Metalldetektor für jedes Gelände
Nokta Legend 2 – Leistungsstarker Allround-Metalldetektor für jedes Gelände
Bedienungsanleitung & Ratgeber 2025 / 2026
Nokta Legend 2 Anleitung & Einstellungen
Die vollständige Anleitung zum Nokta Legend 2: Montage, Erstinbetriebnahme, alle Suchmodi, Einstellungen, FerroCheck™, Bodenabgleich, Tipps für verschiedene Geländetypen und häufige Fragen – alles auf einen Blick.
1.099 €Preis
1,2 kgGewicht
5 mIP68 wasserdicht
99 IDsLeitwerte
5 ModiSuchmodi
15Benutzerprofile
Inhalt dieser Anleitung
Lieferumfang & Montage
Display & Bedienelemente
Erstinbetriebnahme
Suchmodi im Detail
Frequenzwahl & SMF
Empfindlichkeit einstellen
Diskriminierung & Notch
Bodenabgleich
FerroCheck™ verstehen
Pinpoint mit Live-ID
Benutzerprofile speichern
Audio & Bluetooth
OTA Firmware-Update
Praxistipps je Gelände
Technische Spezifikationen
Häufige Fragen (FAQ)
Lieferumfang
Der Nokta Legend 2 wird im Standard-Set mit zwei Suchspulen und einem Bluetooth-Kopfhörer geliefert – ein Lieferumfang, der in dieser Preisklasse seinesgleichen sucht. Prüfen Sie beim Auspacken alle unten aufgeführten Teile auf Vollständigkeit und Unversehrtheit.
Nokta Legend 2 Steuereinheit
LD28 Suchspule (28 cm, 11" DD)
LD21 Suchspule (21×14 cm, DD elliptisch)
Carbonfaser-Gestänge (3-teilig)
aptX™ Low-Latency Bluetooth-Kopfhörer
Integrierter Li-Po-Akku (6.700 mAh, fest verbaut)
USB-Ladekabel
Bedienungsanleitung (mehrsprachig)
Wichtig: Die LG-Suchspulen des Nokta Legend 1 sind nicht kompatibel mit dem Legend 2. Der Legend 2 verwendet die neue LD-Spulenserie mit überarbeitetem Steckverbinder und neuer Spulenelektronik. Verwenden Sie ausschließlich LD-Spulen.
Montage & Gestänge
1
Unteres Gestänge mit Suchspule verbinden
Setzen Sie zunächst die Unterlegscheiben auf das untere Gestänge. Führen Sie das Gestänge in die Spulenhalterung ein und drehen Sie die Spule seitlich ein – das neue Carbon-Gestänge des Legend 2 ermöglicht diese Eindreh-Montage für besonders kompakten Transport. Sichern Sie die Verbindung mit der Schraube und Mutter, aber überdrehen Sie nicht.
Handfest anziehen reicht – Werkzeug ist nicht nötig
2
Gestänge zusammenstecken
Öffnen Sie die Hebelriegel am mittleren Gestänge. Stecken Sie das untere Gestänge (mit Spule) und das obere Gestänge (Steuereinheit) zusammen. Schließen Sie die Hebelriegel. Das Gestänge lässt sich von 63 cm (eingeklappt) bis 145 cm ausziehen – ideal für alle Körpergrößen.
Gestängelänge: Arm locker hängen lassen, Spule eben über dem Boden
3
Spulenkabel führen & anschließen
Führen Sie das Spulenkabel in Spiralform locker um das Gestänge und stecken Sie den Stecker in die Spulenbuchse an der Steuereinheit. Drehen Sie den Stecker fest, bis er einrastet. Achten Sie darauf, dass das Kabel nicht straff gespannt ist und genug Spielraum für Bewegung hat.
4
Armauflage einstellen
Stellen Sie die Armauflage so ein, dass Ihr Unterarm bequem aufliegt und die Hand die Griffschale natürlich umschließt. Der Ellenbogen sollte sich in der Mitte der Armauflage befinden. Strecken Sie Ihren Arm aus – der Detektor sollte dabei leicht nach vorn kippen, nicht aufrecht stehen.
Richtige Ergonomie reduziert Ermüdung bei langen Suchgängen erheblich
Display & Bedienelemente
Das Display des Legend 2 wurde gegenüber dem Vorgänger deutlich vergrößert und zeigt alle wichtigen Informationen auf einen Blick – ohne versteckte Untermenüs. Die beleuchteten Tasten ermöglichen auch bei Dämmerung und schlechten Lichtverhältnissen eine präzise Bedienung.
Infoleiste oben
Zeigt Uhrzeit, Zeiterfassung, Akkustand, Bluetooth-Status und aktuellen Suchmodus. Alle Informationen sind jederzeit auf dem Display sichtbar – kein Navigieren in Untermenüs nötig.
Leitwert-Skala (1–99)
Die erweiterte 99er-Skala zeigt den Leitwert des erkannten Objekts in Echtzeit. Diskriminierte Bereiche werden grau hinterlegt. Der aktuelle Zielwert wird groß und gut lesbar in der Mitte des Displays dargestellt.
FerroCheck™-Balken
Einzigartiger Balken im unteren Displaybereich, der den Eisengehalt eines Signals grafisch anzeigt. Je mehr Balken gefüllt sind, desto eisenhaltiger ist das Objekt – auch wenn der Leitwert einen Nichteisenwert zeigt.
Tiefenanzeige
5-stufige Tiefenanzeige rechts im Display: gibt während der Erkennung die geschätzte Objekttiefe an. Die Anzeige basiert auf der Signalstärke und dient als grobe Orientierung, nicht als exakte Messung.
Empfindlichkeitsanzeige
Zeigt den aktuell eingestellten Empfindlichkeitswert (1–30) an. Hohe Werte bedeuten mehr Tiefe, können aber auf stark mineralisierten Böden zu Instabilität führen. Eine optische Warnung erscheint bei zu hoher Einstellung.
Einstellungstaste
Einmal drücken öffnet das Einstellungsmenü am unteren Rand des Displays. Alle Einstellungen sind in einer Zeile sichtbar – Frequenzverschiebung, Reaktionsgeschwindigkeit, Eisenfilter, Kronkorken-Filter, Audio, Bluetooth und mehr.
Erstinbetriebnahme
1
Akku aufladen
Laden Sie den Akku vor der ersten Nutzung vollständig auf. Verbinden Sie das USB-Kabel mit der Buchse an der Steuereinheit. Der Ladestand wird im Display angezeigt. Vollständige Ladung: ca. 3–4 Stunden. Laufzeit bei voller Ladung: bis zu 14+ Stunden (je nach Einstellungen).
Kapazität: 6.700 mAh – 33 % mehr als Legend 1
2
Gerät einschalten & Bodenabgleich
Drücken Sie die Ein-/Aus-Taste. Das Gerät startet im zuletzt genutzten Modus. Halten Sie die Spule 20–30 cm über einen metallfreien Bereich und führen Sie den automatischen Bodenabgleich durch (Bodenabgleich-Taste gedrückt halten, Spule auf und ab bewegen). Das Gerät piept zur Bestätigung.
3
Noise Cancel durchführen
Wählen Sie die automatische Entstörung (Noise Cancel), besonders in Gebieten mit elektromagnetischen Störquellen (Stromleitungen, andere Detektoren). Halten Sie die Spule still in der Luft und aktivieren Sie die automatische Entstörung – das Gerät wählt selbstständig den ruhigsten Kanal.
Bei Standortwechsel Noise Cancel wiederholen
4
Suchmodus wählen
Wählen Sie den für Ihr Gelände passenden Suchmodus (Park, Feld, Strand, Relic oder Gold). Beginnen Sie mit den Werkseinstellungen und passen Sie Empfindlichkeit sowie Diskriminierung erst an, wenn Sie mit dem Gerät vertraut sind.
5
Schwungbewegung & Suchgeschwindigkeit
Schwingen Sie die Spule gleichmäßig und parallel zum Boden – ca. 5–10 cm Bodenabstand einhalten. Optimal ist eine Schwungbreite von 40–60 cm bei einer gleichmäßigen, moderaten Geschwindigkeit. Zu schnelles Schwingen reduziert die Erkennungstiefe deutlich.
Der Legend 2 ist ein Motion-Detektor – die Spule muss bewegt werden, um zu erkennen
Die 5 Suchmodi
Der Legend 2 verfügt über fünf werksseitig optimierte Suchmodi. Jeder Modus hat eigene Frequenzvoreinstellungen, Diskriminierungsprofile und Audioeigenschaften. Pro Modus lassen sich drei individuelle Benutzerprofile speichern.
Park
Münzen & Schmuck in besiedelten Bereichen
Feld
Historische Äcker & Wiesen
Strand
Salzwasser & Strand
NEU
Relic
Historische Fundstellen & Militaria
Gold
Mineralisierte Goldfelder
Park-Modus
Einsatz: Parks, Gärten, Schulhöfe, Freizeitanlagen. Optimiert für Münzen und Schmuck bei hohem Schrottaufkommen. Gute Trennschärfe zwischen Eisen und Buntmetall. Empfehlung: Diskriminierung auf Werkseinstellung lassen, Empfindlichkeit je nach Boden anpassen (20–26).
Feld-Modus
Einsatz: Äcker, Wiesen, historische Fundplätze. Ausgewogenes Verhältnis zwischen Tiefe und Diskriminierung. Geeignet für Münzsuche auf landwirtschaftlichen Flächen und mittelalterliche Fundstellen. Bei lockerer Erde: Empfindlichkeit bis 28 möglich.
Strand-Modus
Einsatz: Trockener & nasser Sand, Salzwasserstrand. Optimierte Stabilität für salzhaltigen Untergrund. Nutzen Sie den Strand-Modus auch im Flachwasser – der Legend 2 ist IP68-zertifiziert bis 5 m. Tipp: Empfindlichkeit bei nassem Sand auf 18–22 reduzieren.
Relic-Modus (NEU)
Einsatz: Alte Siedlungsplätze, Militaria, historische Schlachtfelder, mittelalterliche Fundstellen. Tiefenboost aktiv – reagiert auf tiefliegende und schwache Signale sensibler als andere Modi. Diskriminierung sollte niedrig gehalten werden, um keine Funde zu übersehen.
Gold-Modus
Einsatz: Mineralisierte Goldfelder, Goldnugget-Suche. Aktiviert einen kontinuierlichen Threshold-Ton im Hintergrund. Lautstärke und Tonhöhe variieren proportional zur Signalstärke. Keine Diskriminierung aktiv (Alle-Metalle-Modus). Empfindlichkeit und Threshold-Pegel individuell anpassen.
Frequenzwahl & SMF-Technologie
Der Legend 2 bietet sowohl Simultane Multifrequenz (SMF) als auch fünf wählbare Einzelfrequenzen. Im SMF-Modus werden alle Frequenzen gleichzeitig gesendet – für maximale Tiefe und Stabilität auf wechselnden Böden. Die Einzelfrequenzen erlauben eine gezielte Optimierung für bestimmte Ziele.
SMF
Multifrequenz
Alle Ziele & Böden, beste Allround-Leistung
4
kHz
Tiefe, große Objekte, Militaria
10
kHz
Allround, Münzen & Relikte
15
kHz
Münzen, mittlere Tiefe
20
kHz
Silbermünzen, flache Objekte
40
kHz
Kleinste Objekte, Gold, geringe Tiefe
Empfehlung: Für die meisten Einsätze ist SMF die beste Wahl. Wechseln Sie auf eine Einzelfrequenz nur dann, wenn SMF in einem bestimmten Umfeld instabil läuft oder Sie gezielt nach einer Zielgruppe suchen (z.B. 40 kHz für Goldnuggets).
Empfindlichkeit einstellen
Die Empfindlichkeit des Legend 2 ist in 30 Stufen einstellbar. Eine höhere Empfindlichkeit bedeutet mehr Tiefe, erhöht aber auch die Anfälligkeit für Störsignale – besonders auf mineralisierten oder nassen Böden.
Stufe 1–15
Niedrig – für stark mineralisierte Böden, salzhaltiges Terrain, sehr nassen Sand oder elektromagnetisch gestörte Umgebungen. Weniger Tiefe, aber stabiles Signal.
Stufe 16–22
Mittel – Standardbereich für die meisten Geländetypen. Gutes Gleichgewicht zwischen Tiefe und Stabilität. Empfehlung für Einsteiger und normale Parkflächen.
Stufe 23–30
Hoch – für lockere, schwach mineralisierte Böden (Wald, Wiese, trockener Sandboden). Maximale Tiefe. Bei Instabilität um 2–3 Stufen reduzieren bis das Signal ruhig wird.
Faustregel: Stellen Sie die Empfindlichkeit so hoch ein, dass das Gerät gerade noch stabil läuft – d.h. kein dauerhaftes Falschtönen ohne Metallobjekte unter der Spule.
Diskriminierung & Notch-Funktion
Die Diskriminierung legt fest, welche Leitwertbereiche der Detektor stumm schaltet. Der Legend 2 bietet vier Diskriminierungsmodi sowie eine präzise Notch-Funktion, mit der einzelne Leitwerte oder Bereiche gezielt ausgeblendet werden können.
Alle Metalle
Kein Metall wird diskriminiert. Alle Signale werden angezeigt. Empfohlen für den Gold-Modus und bei historischen Fundstellen, wo kein Fund verloren gehen soll.
Ground Off
Bodenmineralisierungs-Effekt wird herausgefiltert. Reduziert Falschsignale durch mineralreiche Erde. Sinnvoll auf rotbraunen Ackerböden oder vulkanischem Untergrund.
Eisen Off
Alle Eisensignale (Leitwerte 1–15) werden diskriminiert. Praktisch für Parks mit hohem Nagelaufkommen. Achtung: Eiserne historische Objekte werden ebenfalls unterdrückt.
Benutzerdefiniert (Notch)
Einzelne Leitwerte oder Bereiche können gezielt stumm geschaltet werden. Beispiel: Kronkorken liegen oft bei Leitwert 12–16 – nur diesen Bereich ausblenden, ohne andere Buntmetalle zu verlieren. Ideal für erfahrene Sondler.
Achtung: Jede Diskriminierung bedeutet auch das Risiko, echte Funde zu verpassen. Historische Münzen aus Bronze oder Kupfer können in diskriminierten Leitwertbereichen liegen. Prüfen Sie unklare Signale im Zweifel immer mit dem Pinpoint-Modus.
Bodenabgleich
Der Bodenabgleich (Ground Balance) ist eine der wichtigsten Einstellungen für maximale Tiefenleistung und minimale Falschsignale. Der Legend 2 bietet automatischen und manuellen Bodenabgleich.
A
Automatischer Bodenabgleich (Empfehlung)
Halten Sie die Bodenabgleich-Taste gedrückt. Bewegen Sie die Spule gleichmäßig auf und ab (ca. 5–20 cm über dem Boden) über einem metallfreien Bereich. Das Gerät analysiert den Boden und gibt nach 3–5 Pump-Bewegungen einen Bestätigungston. Der Wert wird im Display angezeigt (typischerweise 60–90 auf Ackerböden).
Bodenabgleich bei jedem neuen Standort wiederholen
B
Manueller Bodenabgleich
Im Einstellungsmenü können Sie den Bodenabgleich-Wert manuell eingeben. Empfehlenswert, wenn der automatische Abgleich schwankt (z.B. bei sehr inhomogenem Boden mit Wurzeln oder Steinen). Typische Richtwerte: Sandstrand = 0–20, Ackerboden = 60–85, stark mineralisierter Boden = 85–95.
FerroCheck™ verstehen & nutzen
FerroCheck™ ist Noktas Echtzeit-Eisenanalyse-System. Es bewertet eingehende Signale auf ihren ferromagnetischen Anteil und stellt das Ergebnis als grafischen Balken im Display dar – unabhängig vom angezeigten Leitwert.
Leere Balken
Kein Eisenanteil erkannt. Das Signal kommt höchstwahrscheinlich von einem Nichteisen-Objekt (Münze, Schmuck, Kupfer). Grabempfehlung: hoch.
→ Guter Fund möglich
Teilweise gefüllt
Gemischtes Signal – Objekt enthält sowohl Eisen- als auch Nichteisenanteile. Kann ein eisenhaltiger Schmuckgegenstand, eine verzinnte Münze oder ein Kronkorken sein. Genauere Prüfung empfohlen.
→ Zweimal prüfen
Alle Balken gefüllt
Stark eisenhaltiges Objekt, auch wenn der Leitwert einen Nichteisenwert zeigt (z.B. Kronkorken bei LW 14). FerroCheck™ identifiziert solche „falschen" Nichteisensignale zuverlässig.
→ Wahrscheinlich Müll
Wichtig: FerroCheck™ funktioniert am besten bei flachen Objekten mit starkem Signal. Tiefliegende Objekte erzeugen schwächere Signale – hier kann FerroCheck™ weniger zuverlässig arbeiten. Pinpointen Sie unsichere Signale immer zusätzlich.
Pinpoint mit Live-ID-Anzeige
Der Legend 2 zeigt beim Pinpointing erstmals den Leitwert in Echtzeit an – so wissen Sie noch vor dem Graben, mit welchem Objekt Sie es wahrscheinlich zu tun haben.
1
Pinpoint aktivieren
Drücken Sie einmal die Pinpoint-Taste. Der Detektor wechselt in den Pinpoint-Modus – das Signal wird nun ohne Diskriminierung und mit erhöhter Empfindlichkeit ausgegeben. Der aktuelle Leitwert wird groß im Display angezeigt.
2
Spule langsam annähern
Halten Sie die Pinpoint-Taste gedrückt und bewegen Sie die Spule langsam und parallel zum Boden auf das Objekt zu. Das Tonsignal wird stärker, wenn Sie sich der Objektmitte nähern. Die FerroCheck™-Balken sind auch im Pinpoint-Modus aktiv.
Kreuzpeilung: Spule zweimal aus verschiedenen Richtungen annähern für genaue Objektmitte
3
Leitwert auswerten
Der im Pinpoint-Modus angezeigte Leitwert gibt Hinweise auf das Objekt: LW 10–20 = Eisenbereich, LW 21–40 = kleine Buntmetalle & Aluminium, LW 41–60 = mittlere Münzen & Schmuck, LW 61–80 = größere Kupfer-/Bronzemünzen, LW 81–99 = Silber, große Messing-/Kupferobjekte.
Benutzerprofile speichern
Der Legend 2 erlaubt das Speichern von bis zu 15 individuellen Profilen (3 pro Suchmodus). Damit können Sie verschiedene Einstellungskombinationen für unterschiedliche Geländetypen vorbereiten und per Knopfdruck abrufen.
1
Einstellungen vorbereiten
Stellen Sie alle gewünschten Parameter ein: Suchmodus, Empfindlichkeit, Diskriminierung, Frequenz, Tonprofil, Reaktionsgeschwindigkeit. Passen Sie alle Einstellungen so an, wie Sie sie für ein bestimmtes Gelände verwenden möchten.
2
Profil speichern
Halten Sie die Profil-Taste gedrückt, bis das Speicher-Symbol im Display erscheint. Wählen Sie einen der drei Profilspeicherplätze des aktuellen Modus. Das Profil wird dauerhaft gespeichert – auch nach dem Ausschalten.
Tipp: Profile nach Gelände benennen – z.B. Park-Münzen, Strand-nass, Feld-Relic
3
Profil laden
Kurz die Profil-Taste drücken wechselt zwischen Werkseinstellung und Ihren gespeicherten Profilen. Das aktive Profil wird im Display durch eine Zahl (1–3) angezeigt. Die Werkseinstellung ist immer wiederherstellbar.
Audio-Einstellungen & Bluetooth
Lautstärke
6 Stufen einstellbar. Im Freien empfiehlt sich Stufe 4–5. Unter Wasser oder mit Knochenschall-Kopfhörern: Stufe 3–4 reicht meist aus.
Tonmodi
7 Tonoptionen: 2-Ton, 4-Ton und 99-Ton (Leitwert-proportional). Für Einsteiger empfiehlt sich 2-Ton oder 4-Ton. Der 99-Ton-Modus gibt für jeden Leitwert einen eigenen Ton aus – maximale Informationsdichte für erfahrene Sondler.
Threshold (Schwellenton)
Im Gold-Modus aktiv – einstellbarer Dauerton im Hintergrund. Änderungen im Threshold-Ton geben Hinweise auf schwache oder tiefe Ziele. Tonhöhe und Lautstärke des Threshold individuell einstellbar.
Bluetooth aptX™ LL
Der mitgelieferte Kopfhörer nutzt aptX™ Low Latency – minimale Verzögerung für präzises Echtzeit-Audio. Aktivierung im Einstellungsmenü unter Bluetooth. Reichweite ca. 10 m. Kompatibel auch mit aptX-LL-fähigen Drittanbieterkopfhörern.
Vibration
Optionale Vibrations-Rückmeldung bei Fund – besonders nützlich beim Einsatz unter Wasser oder in lauter Umgebung. Im Einstellungsmenü aktivierbar.
OTA Firmware-Update (kabellos)
Der Legend 2 kann Firmware-Updates kabellos per Smartphone oder Laptop erhalten – ohne PC-Software, ohne Kabel. So bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand.
1
Nokta-App installieren
Laden Sie die offizielle Nokta Detectors App auf Ihr Smartphone (iOS/Android) oder besuchen Sie die Nokta-Website für die Desktop-Update-Software. Die App ist kostenlos verfügbar.
2
Bluetooth verbinden
Aktivieren Sie Bluetooth am Legend 2 (Einstellungsmenü → Bluetooth ein). Verbinden Sie das Smartphone mit dem Gerät. Die App erkennt den Detektor automatisch und zeigt die aktuelle und verfügbare Firmware-Version an.
3
Update starten
Tippen Sie auf „Update starten". Der Fortschritt wird in der App angezeigt. Das Gerät startet nach dem Update automatisch neu. Während des Updates nicht ausschalten. Akku sollte mindestens 50 % geladen sein.
Updates bringen oft neue Funktionen & verbesserte Bodenverarbeitung
Praxistipps je Geländetyp
Park / Stadtgelände
Modus: Park · Frequenz: SMF oder 15 kHz · Empfindlichkeit: 20–24 · Diskriminierung: Eisen Off oder Benutzerdefiniert (Bereich 1–15 ausblenden) · Tipp: Kronkorken-Filter auf 4–6 setzen, um Störfunde zu reduzieren ohne echte Funde zu verlieren.
Acker / Wiese
Modus: Feld · Frequenz: SMF oder 10 kHz · Empfindlichkeit: 24–28 · Diskriminierung: Alle Metalle oder nur Eisenfilter · Bodenabgleich: regelmäßig anpassen · Tipp: Auf Ackerböden ruhig arbeiten – viele Funde liegen tief, also langsam schwingen.
Strand / Salzwasser
Modus: Strand · Frequenz: SMF · Empfindlichkeit: 18–22 (nasser Sand) oder 22–26 (trockener Sand) · Bodenabgleich: speziell für Salzboden ausführen · Tipp: Gerät, Spule & Kopfhörer sind bis 5 m wasserdicht – keine Angst vor Wellen und Flachwasser.
Historische Fundstellen
Modus: Relic · Frequenz: SMF oder 4 kHz (für große, tiefe Ziele) · Empfindlichkeit: 22–26 · Diskriminierung: Alle Metalle oder minimale Eisendiskriminierung · Tipp: Im Relic-Modus auch auf schwache, kurze Signale reagieren – viele historische Funde sind stark oxidiert und geben schwaches Signal.
Goldnugget-Suche
Modus: Gold · Frequenz: 40 kHz (für kleine Nuggets) oder SMF · Empfindlichkeit: 20–26 je nach Mineralisierung · Diskriminierung: Alle Metalle · Threshold: 2–4 Stufen eingestellt · Tipp: Auf Änderungen im Threshold-Dauerton achten – leise Störungen können kleine Goldnuggets sein.
LD-Serie · LD28 (28 cm) und LD21 (21×14 cm) im Lieferumfang
Wasserschutz
IP68 · vollständig bis 5 m Wassertiefe
Bluetooth
aptX™ Low Latency (Kopfhörer im Lieferumfang)
Firmware-Updates
OTA kabellos per Smartphone oder Laptop
Diskriminierung
Alle Metalle · Ground Off · Eisen Off · Benutzerdefiniert (Notch)
Kronkorken-Filter
Ja, Stufe 0–8 einstellbar
Bodenabgleich
Automatisch und manuell
Vibration
Ja (aktivierbar)
Spulenbeleuchtung
LED (aktivierbar)
Audiofrequenzen
100 Hz – 1.200 Hz (einstellbar)
Garantie
3 Jahre (Nokta)
Hersteller
Nokta Mühendislik A.Ş., Istanbul, Türkei
Preis
1.099,00 EUR
Häufige Fragen (FAQ)
Sind Legend-1-Spulen kompatibel?
Nein. Die LG-Spulen des Nokta Legend 1 passen mechanisch und elektronisch nicht an den Legend 2. Für den Legend 2 sind ausschließlich LD-Spulen (LD21, LD28 und weitere) geeignet.
Wie tief erkennt der Legend 2?
Die Erkennungstiefe hängt stark von Objektgröße, Bodenbeschaffenheit und Empfindlichkeit ab. Grobe Richtwerte: Münze (25 mm) auf normalen Böden ca. 20–30 cm, größere Objekte bis 50+ cm. Mineralisierte Böden reduzieren die Tiefe.
Wie lange hält der Akku?
Bei normalen Einstellungen (Bluetooth aus, mittlere Empfindlichkeit) ca. 12–14+ Stunden. Mit aktivem Bluetooth und Spulenbeleuchtung ca. 8–10 Stunden. Der Akku ist fest verbaut und per USB aufladbar.
Kann ich unter Wasser suchen?
Ja. Gerät, Spule und WM-14-Wireless-Modul sind bis 5 m wasserdicht (IP68). Für Unterwassersuche empfiehlt sich ein Knochenschall-Kopfhörer. Der Strand-Modus ist für nasses und salziges Terrain optimiert.
Was bedeuten die Leitwerte 1–99?
Der Leitwert (Target ID) gibt an, wie gut ein Objekt elektrischen Strom leitet. Niedrige Werte (1–20): Eisen, Nägel. Mittlere Werte (21–55): Aluminium, kleine Buntmetalle, viele Münzen. Hohe Werte (56–99): Kupfer, Silber, große Münzen und Schmuck.
Welchen Modus für Einsteiger?
Empfehlung für den Einstieg: Park-Modus mit Werkseinstellungen. Empfindlichkeit auf 20–22 setzen, Diskriminierung auf Werkseinstellung lassen. Erst nach einigen Stunden Praxis die Einstellungen individuell anpassen.
Stärken auf einen Blick
Was den Legend 2 auszeichnet
Simultane Multifrequenz (SMF) für alle Böden und Ziele
99 Leitwert-IDs – präziseste Metallunterscheidung der Klasse
5 Suchmodi inkl. exklusivem Relic-Modus mit Tiefenboost
FerroCheck™ – Echtzeit-Eisenerkennung vor dem Graben
Pinpoint mit Live-Leitwert – sofort wissen, was drunter liegt
2 Suchspulen (LD28 + LD21) serienmäßig im Lieferumfang
aptX™ LL Bluetooth-Kopfhörer inklusive
15 speicherbare Benutzerprofile (3 je Modus)
OTA Firmware-Updates – kabellos per Smartphone
IP68 vollständig wasserdicht bis 5 m
6.700 mAh Akku – 33 % mehr Laufzeit als Legend 1
Nur 1,2 kg Gesamtgewicht – auch bei langen Suchgängen handlich
Nokta Legend 2 – Jetzt kaufen
Verfügbar bei metalldetektoren.de – schneller Versand, persönliche Beratung und 30 Tage Rückgaberecht. Werktags bis 13 Uhr bestellt, am selben Tag versendet.