35 Frequenzen (3,7–27,7 kHz), vollkabellos, unter 900 g – plus vernetztem WSA-Funkkopfhörer und MI‑6 Pinpointer als integrierte Systemkomponente
Der XP DEUS ist kein neues Gerät – und genau das ist einer seiner größten Vorzüge. Seit seiner Markteinführung 2010 hat er sich in der Sondengänger-Community zur Referenz entwickelt: kabellos, federleicht, extrem vielseitig und mit einer Lernkurve, die belohnt. Das vorliegende Komplettset kombiniert den DEUS mit der bewährten X35-Spule (28 cm, 35 Frequenzen), der komfortablen WSA-Funkkopfhörern und dem vernetzten MI‑6 Pinpointer – und ist damit eine der vollständigsten Konfigurationen, die der DEUS I bieten kann. Wer ausschließlich auf Unterwassersuche aus ist oder Mehrfrequenz in schwierigsten Salzböden benötigt, greift zum DEUS II. Wer dagegen einen leichten, universellen, voll ausgereiften Detektor für Land und Schott sucht – mit einem System, das die Gemeinschaft in über einem Jahrzehnt gründlich durchoptimiert hat –, ist mit diesem Set sehr gut aufgestellt.
Als XP 2010 den DEUS auf den Markt brachte, war das ein echter Einschnitt: Der erste vollkabellose Metalldetektor mit integrierter Digitalelektronik direkt in der Suchspule, einem Funkkopfhörer als zweiter Bedieneinheit und einem S-Teleskopgestänge, das Auf- und Abbau in fünf Sekunden ermöglichte. Der Markt hat seitdem aufgeholt, aber der DEUS hat seinen Vorsprung konsequent durch Updates verteidigt: V4, V5, V6 – jede Version brachte neue Programme, verbesserte Signalverarbeitung und mehr Einstellungstiefe. Heute, weit über ein Jahrzehnt nach Einführung, ist der DEUS I noch immer im aktiven Verkauf und wird regelmäßig von erfahrenen Sondengängern dem neueren DEUS II vorgezogen, wenn es um reine Landeinsatze in bekanntem Gelände geht.
Der entscheidende Grund: Die DEUS I-Community ist riesig. Jahrelang getestete Expertenprogramme, Frequenzempfehlungen für jeden Bodentyp und gut dokumentierte Einstellungsrezepte für alle Szenarien – das ist ein Wissensschatz, der einem Neugerät erst über Jahre entwächst. Wer mit dem DEUS I startet, profitiert sofort von dieser Erfahrungsgemeinschaft.
Dieses Set ist bewusst vollständig zusammengestellt: Mit Detektor, Funkkopfhörer und vernetztem Pinpointer fehlt vom ersten Tag an nichts für einen kompletten Sucheinsatz. Wer bereits einen DEUS I besitzt, kann den MI‑6 auch separat nachkäufen – er integriert sich nahtlos per Funk.
| Komponente | Details |
|---|---|
| Suchspule | X35 28 cm Doppel-D, wasserdicht, mit integrierter Miniaturelektronik, inkl. Spulenschutz |
| Fernbedienung (RC) | DEUS RC, grafisches Display, Taschengröße, am Gürtel tragbar, USB-Updateanschluss, aktuelle deutsche Software |
| Funkkopfhörer | XP WSA (Nackenbügel, regensicher, mit Display und Hauptmenüfunktionen, Elektronik abnehmbar) |
| MI‑6 Pinpointer | Kabellos vernetzt mit DEUS RC und Kopfhörer, 90 h Akkulaufzeit, Verlustalarm, Tiefenorientierung via RC-Display |
| Gestänge | Patentiertes XP S-Teleskopgestänge LITE, 58–130 cm, gummierter Handgriff |
| Ladeequipment | Schnell-Netzlader mit Ladekabel und Ladeclip (lädt Spule, RC und Kopfhörer gleichzeitig) |
| Zubehör | Gestängehalterung für RC, Gürteltasche mit Neodym-Magnet-Verschluss, Klettband, Spulenschrauben-Set |
| Dokumentation | Detaillierte deutsche Bedienungsanleitung, deutsche Software vorinstalliert |
| Garantie | 5 Jahre Gewährleistung |
Der MI‑6 ist in diesem Set keine nachträgliche Zugabe – er ist eine vollwertige Systemkomponente. Sobald er eingeschaltet wird, schaltet die DEUS-Spule automatisch in den Standby-Modus und das RC-Display wechselt zur MI‑6-Tiefenanzeige. Nach der Fundbergung und dem Ausschalten des MI‑6 nimmt die Spule sofort wieder den Suchbetrieb auf. Dieses Digital Shielding verhindert gegenseitige Interferenzen zwischen Detektor und Pinpointer – ein Problem, das bei nicht vernetzten Kombinationen häufig auftritt.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Technologie | VLF-Digital, vollkabellos, Echtzeit-Digitalfunk |
| Frequenzen (X35-Spule) | 35 Frequenzen in 5 Bereichen: 3,7–4,4 / 7,1–8,4 / 10,5–12,4 / 15,2–17,8 / 23,5–27,7 kHz (je 7 Weichen pro Bereich) |
| BOOST-Modus | Im Bereich 3,7–4,4 kHz zuschaltbar; erhöhte Sendeleistung für mehr Tiefe (Akkulaufzeit reduziert sich auf ca. 6 h) |
| Sendeleistung | 3 Stufen in allen Frequenzbereichen (Normal, verringert, erhöht) |
| Suchspule | X35 28 cm Doppel-D, wasserdicht, ca. 480 g inkl. Spulenschutz |
| Gesamtgewicht | ca. 880–900 g (Spule + Gestänge + RC) |
| Gestänge | S-Teleskop LITE, 58–130 cm, Gummiring-Schnellverschlüsse |
| Werksprogramme | 10 voreingestellt (Deus Basic, Goldmaxx Power, Deus Fast, Pitch, G-Maxx, Tief, Wet Beach, Dry Beach, Hot, Gold Feld) + 8 frei speicherbare |
| Diskriminierung | 0–99 Stufen, Notch-Filter möglich |
| Tonerkennung | 1, 2, 3, 4, 5-Töne, Multi-Ton, Pitch |
| Sensitivität | 99 Stufen |
| Reaktionszeit | 0–5 in 9 Stufen (0 / 0,5 / 1 / 1,5 / 2 / 2,5 / 3 / 4 / 5) |
| Bodenabgleich | Manuell (1–4 Stufen), dynamisches Tracking |
| Akku Spule | Li-Po, ca. 15 h (frequenzabhängig), Ladezeit ca. 3 h |
| Akku RC | Li-Po, ca. 19 h, Ladezeit ca. 3 h |
| Akku WSA-Kopfhörer | Li-Po, ca. 22–27 h, Ladezeit ca. 3 h |
| Funkverbindung | XP-Digitalfunk, 36 Mehrfrequenz-Kanäle, Echtzeit, 10× schneller als Bluetooth |
| Tiefe Kleinziele (Euro-Münze) | ca. 30–35 cm |
| Tiefe große Objekte | je nach Größe und Boden deutlich tiefer |
| MI‑6 Pinpointer | Funk vernetzt, 90 h Akku, Verlustalarm, 50 Empfindlichkeitsstufen via RC, ca. 24 cm Länge, ca. 170 g |
| Updates | Via USB, kostenlos, aktuelle Version: V6 |
| Hersteller | XP Metal Detectors, Castanet-Tolosan, Frankreich |
Das Herzstück des Sets ist die X35-Suchspule. Im Gegensatz zu einfacheren Detektoren, die mit einer oder wenigen fixen Frequenzen arbeiten, bietet der DEUS I in der X35-Variante 35 schaltbare Einzelfrequenzen in fünf Frequenzbändern. Das klingt auf dem Papier nach Marketing – in der Praxis aber macht der Unterschied tatsächlich etwas aus.
Die Besonderheit liegt im Funktionsprinzip der X35-Spule: Sie digitalisiert und analysiert die Signale direkt in der Spule, bevor sie drahtlos an die Fernbedienung übermittelt werden. Das macht die Übertragungskette kürzer und schneller als bei kabelgebundenen Systemen und ist der Hauptgrund für die bekannt hohe Reaktionsgeschwindigkeit des DEUS.
Optimal für tiefe Targets und große Objekte. Mit BOOST-Funktion zuschaltbar für noch mehr Eindringtiefe. Akkuleistung reduziert sich dabei auf ca. 6 Stunden.
Der Allround-Bereich für Münzen, Relikte und typische Bodenbedingungen in Mitteleuropa. Hier liegen die meisten Werksprogramme.
Ideal für Schmuck, kleine Goldstücke und flach liegende Funde. Höhere Empfindlichkeit auf geringe Leitwerte.
In jedem der fünf Frequenzbänder stehen 7 feine Unterfrequenzen („Weichen“) zur Auswahl. Das erlaubt es, bei Interferenzen durch Stromleitungen, WLAN oder andere Detektoren in der Nähe einfach eine Unterfrequenz zu wechseln und damit den Störgeräuschpegel drastisch zu reduzieren – ohne das Frequenzband wechseln zu müssen.
Der DEUS bietet 10 voreingestellte Werksprogramme, die die Funktionsvielfalt nahezu aller früheren XP-Detektoren abbilden. Vom Einsteiger bis zum Experten: Man kann den DEUS einschalten, ein passendes Programm wählen und sofort loslegen. Gleichzeitig bieten die Expertenmenüs jeden denkbaren Parameter zum manuellen Justieren – Reaktionszeit, TX-Sendeleistung, Audio-Response, Eisenlautstärke, Tracking-Verhalten und vieles mehr.
Klassische Allround-Programme für gemischtes Gelände. Deus Fast mit erhöhter Reaktionsgeschwindigkeit – ideal auf Schrottwiesen.
Maximale Tiefenleistung. G-Maxx kombiniert hohe Empfindlichkeit mit aggressivem Tracking. „Tief“ optimiert den BOOST-Modus für große Targets.
Angepasste Bodenausgleichsalgorithmen für Salzwasserstrand und Mineralboden. Der DEUS I ist kein Unterwassergerät, aber für flache Strandarbeit gut geeignet.
Hochfrequenzprogramme für Goldsuche und feine Ziele nahe der Oberfläche. Empfohlen für Goldsuchgelände und historische Hüttenstandorte.
Zusätzlich können 8 eigene Programme gespeichert und jederzeit aufgerufen werden. Die DEUS-Community hat über die Jahre Dutzende ausgearbeiteter Expertenprogramme veröffentlicht – für Ackerboden, Waldboden, Schrottwiesen, Strand und mehr. Das ist ein praxisrelevanter Vorteil, den neuere Geräte erst noch aufbauen müssen.
Viele Sondengänger kaufen einen günstigen Pinpointer dazu und akzeptieren, dass beide Geräte sich gelegentlich gegenseitig stören. Mit dem MI‑6 im DEUS-System ist das anders: Detektor und Pinpointer sind über das XP-Funkprotokoll direkt vernetzt und nutzen das Digital Shielding – ein Anti-Interferenz-Mechanismus, der beide Geräte koordiniert und Fehlsignale durch gegenseitige Beeinflussung ausschließt.
Das RC-Display wechselt beim Einschalten des MI‑6 automatisch in eine grafische Intensitätsanzeige mit Tiefenschätzung – als visuelles Hilfsmittel für die Punktortung. Die Lautstärke und Toncharakter des MI‑6 werden über die RC-Fernbedienung in 50 Stufen eingestellt statt nur in 3 fixen Stufen im Standalone-Betrieb. Das Audiosignal läuft direkt über den angeschlossenen WSA-Kopfhörer – es muss kein zweites Audiogerät am Ohr gehalten werden.
Wer den MI‑6 im Gelände verlegt oder verliert, kann ihn über die RC-Fernbedienung wiederfinden – selbst wenn der Pinpointer ausgeschaltet ist. Der Transponder bleibt über Wochen aktiv und reaktiviert sich, wenn der DEUS in Reichweite kommt. Reichweite ca. 25 m.
Der MI‑6 funktioniert auch ohne DEUS als eigenständiger Pinpointer mit Audio und Vibration, 3 Empfindlichkeitsstufen und wasserdichtem Gehäuse. Akkulaufzeit bis zu 90 h. Frequenz: ca. 12 kHz.
Beim Aushängen des Fundes ist der MI‑6 direkt in der Grabungsroutine integriert: Schwenk mit dem DEUS ⇒ Signal ⇒ MI‑6 einschalten (Spule wechselt automatisch in Standby) ⇒ Fund präzise orten ⇒ MI‑6 ausschalten ⇒ Spule sucht wieder. Kein Hin- und Herschalten, kein Interferenzproblem, keine doppelten Audiosignale. Der Workflow ist nach wenigen Ausgrabungen automatisiert.
Die ehrliche Antwort ist: Es kommt auf die Einsatzfelder an. Wer dieses Set in Betracht zieht, sollte den Vergleich kennen.
| Merkmal | DEUS I (X35, dieses Set) | DEUS II (FMF) |
|---|---|---|
| Technologie | VLF, 35 Einzelfrequenzen schaltbar | FMF®, 49 Freq. simultan + Einzelfreq. |
| Unterwasser | Spule wasserdicht, RC/Kopfhörer nicht | Vollständig bis 20 m |
| Salzwasserstrand | Beach-Programme verfügbar, Einschränkungen bei stark mineralisiertem Boden | Optimiert für Salzboden & EMI-Umgebungen |
| Gewicht | ca. 880–900 g | ab ca. 750 g (mit 22,5-cm-Spule) |
| Programme (Werk) | 10 + 8 speicherbar | 12 + 12 speicherbar |
| Community & Wissen | Sehr groß, über 10 Jahre gereift | Wächst, noch jünger |
| Spulenkompatibilität | X35- und HF-Spulen (nicht DEUS II-FMF) | FMF-Spulen (nicht X35) |
| Preis (Komplettset) | Günstiger | Höher |
| Fazit | Optimale Wahl für Land, Relikt, Münze | Optimale Wahl für Strand, Unterwasser, EMI |
In der Sondengänger-Community ist es nach wie vor ein offenes Diskussionsthema, ob der DEUS II in reinen Landeinsätzen dem DEUS I in der Praxis überlegen ist. Viele erfahrene Nutzer sehen die Vorteile der FMF®-Mehrfrequenz vor allem im Salzwasser und auf stark mineralisierten Böden – auf normalen Acker- und Waldflächen bleiben die Unterschiede in der Praxis überschaubar, während der Preisabstand erheblich ist.
Mit unter 900 g Gesamtgewicht gehört der DEUS I nach wie vor zur Spitzengruppe der leichtesten Profi-Detektoren auf dem Markt. Das S-Teleskopgestänge wird von vielen als ergonomisch ideal empfunden – der leicht geschwungene Schaft führt die Spule beim Schwenken natürlich und ermöglicht ein entspanntes, arm- und rückenschonendes Arbeiten auch über mehrere Stunden. Auf- und Abbau dauert buchstäblich 5 Sekunden; das Gestänge kann eingeschoben in jeden Rücksack passen.
Die WSA-Funkkopfhörer haben einen Nackenbügel und liegen leicht auf den Ohren auf – ohne vollständige Abschottung. Das bedeutet: Umgebungsgeräusche bleiben wahrnehmbar, Gespräche sind ohne Absetzen möglich. Die Kopfhorer-Elektronik lässt sich vom Bügel abnehmen – praktisch bei Verschmutzung oder wenn man die Elektronik direkt ans Gestänge klemmen möchte. Wer hingegen vollständige Geräuschabschottung bevorzugt, greift zum WS5.
Ein einziges Ladekabel mit Ladeclip lädt Spule, Fernbedienung und Kopfhörer gleichzeitig. Kein Kabelsalat, keine drei verschiedenen Ladegeräte. Nach einer Nacht am Strom sind alle Komponenten voll – und halten gemeinsam weit über einen langen Suchtag.
Der DEUS I X35 konkurriert in einer interessanten Preiskategorie: über klassischen Einsteigern wie Minelab Vanquish oder Nokta Legend, aber mit deutlichem Abstand unter dem DEUS II oder Minelab Manticore. Das macht ihn zum attraktiven Einstieg in die Höchstklasse für Sondengänger, die ein ausgereiftes Profi-System suchen, ohne für Features zu zahlen, die sie nicht brauchen.
| Modell | Technologie | Gewicht | Unterwasser | Positionierung |
|---|---|---|---|---|
| XP DEUS I X35 (dieses Set) | VLF, 35 Einzelfreq. | ~900 g | Nur Spule | Profi-Allrounder Land |
| XP DEUS II FMF | FMF®, 49 Freq. simultan | ab 750 g | Bis 20 m | Profi-Allrounder Land & Wasser |
| Minelab Manticore | SMF simultane Mehrfrequenz | ~1,35 kg | Bis 5 m | Profi mit grafischem Zieldisplay |
| Nokta Legend | Mehrfrequenz simultan | ~1,37 kg | Bis 5 m | Fortgeschrittene, Preis-Leistung |
| Kriterium | Bewertung | Anmerkung |
|---|---|---|
| Suchleistung Land | ★★★★★ | Auf Acker, Wald und Relikte nach wie vor Referenzklasse – große Community sichert optimale Programmwahl |
| Frequenzvielfalt | ★★★★★ | 35 schaltbare Einzelfrequenzen mit Weichen – einzigartige Feinabstimmung für jeden Bodentyp und jede Interferenz-Situation |
| MI‑6 Systemintegration | ★★★★★ | Digitale Vernetzung, Verlustalarm, automatisches Standby – der mit Abstand beste vernetzte Pinpointer im VLF-Segment |
| Ergonomie & Gewicht | ★★★★★ | Unter 900 g, S-Teleskop, 5-Sekunden-Aufbau – bestes Gestängekonzept am Markt |
| Akkulaufzeit | ★★★★★ | Spule 15 h, RC 19 h, Kopfhörer 22+ h – überdurchschnittlich gut |
| Bedienbarkeit | ★★★★★ | Werksprogramme niederschwellig; Expertenmenüs erfordern Einarbeitungszeit – belohnen aber mit einzigartiger Flexibilität |
| Strandtauglichkeit | ★★★★★ | Beach-Programme vorhanden; RC und Kopfhörer nicht wasserdicht – für intensiven Strandeinsatz DEUS II wählen |
| Lieferumfang | ★★★★★ | Detektor + WSA Kopfhörer + MI‑6 + Ladeset + Zubehör: vollständiges Sofort-Set ohne Nachkauf |
| Community & Wissen | ★★★★★ | Über 10 Jahre gereifte Expertenprogramme, aktive Foren, zahlreiche Tutorials – kein Neugerät kann das bieten |
| Preis-Leistung | ★★★★★ | Profi-Gerät zu überschaubarem Preis – besonders für Landsondengänger schwer zu übertreffen |
| Nachhaltigkeit & Garantie | ★★★★★ | 5 Jahre Gewährleistung, Longtime®-Label, kostenlose Updates, alle Teile einzeln austauschbar |
Es gibt Geräte, die veralten – und Geräte, die reifen. Der XP DEUS I gehört zur zweiten Kategorie. Was 2010 als technologischer Paukenschlag begann, ist heute das am besten dokumentierteste, in der Praxis am gründlichsten optimierte VLF-System, das man kaufen kann. Nicht weil es das technologisch neueste ist – sondern weil es jahrelang unter echten Feldbedingungen durch eine große, engagierte Community verfeinert wurde.
Das vorliegende Komplettset mit X35-28er-Spule, WSA-Kopfhörern und vernetztem MI‑6 Pinpointer ist die vollständigste Konfiguration, die der DEUS I bieten kann. Der MI‑6 ist dabei keine optionale Beigabe, sondern ein echter Mehrwert: Die Systemintegration mit Digital Shielding, Tiefenorientierung und Verlustalarm hebt das Grabungserlebnis auf ein Niveau, das eigenständige Pinpointer schlicht nicht erreichen.
Wer auf Landsuche spezialisiert ist – Münzen, Relikte, historische Areal –, wird mit diesem Set exzellent ausgerüstet sein. Wer hauptsächlich am Salzwasserstrand oder unter Wasser sucht, sollte zum DEUS II greifen. Für alle anderen: Der DEUS I X35 ist nach wie vor ein außergewöhnlich gutes Gerät – und in dieser vollständigen Konfiguration eine der klugsten Investitionen im Profi-Segment.
Ein ausgereifter Klassiker mit jahrelangem Feldvorteil. Leichter als fast alles Vergleichbare, flexibler in der Frequenzwahl, vollständig vernetzt durch den MI‑6 – und mit einer Community im Rücken, die Einsteigern sofort hilft. Minimaler Abzug für fehlende Unterwassertauglichkeit des Gesamtsystems und die fehlende simultane Mehrfrequenz für Salzböden.
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