XP DEUS II XTREM HUNTER Einstellungen & Praxis-Guide
Das komplette Setup-Handbuch für das weltweit erste FMF® Twin-Box Tiefenortungssystem – von der ersten Inbetriebnahme bis zur optimalen Feldeinstellung für maximale Tiefenleistung.
5 mMax. Suchtiefe
FMF®Multi-Frequenz
2,9 kgGesamtgewicht
>10 hAkkulaufzeit
Was ist der XTREM HUNTER?
Der XP XTREM HUNTER XTR-115 ist ein professionelles 2-Box-Tiefenortungssystem (Twin-Box-Locator) und weltweit das erste seiner Art, das mit der fortschrittlichen Fast Multi Frequency Technologie (FMF®) arbeitet. Es ist keine eigenständige Sonde, sondern eine Erweiterung des XP DEUS II – der XTREM HUNTER wird einfach als neue Spule eingelernt und nutzt die komplette DEUS II Elektronik, Fernbedienung und Kopfhörer.
Das Gerät besteht aus zwei separat montierten Spulen – einem Transmitter (XTR115TX) und einem Receiver (XTR115RX) – die auf einem Teleskopgestänge montiert werden. Das elektromagnetische Feld baut sich ausschließlich auf der Unterseite (Bodenseite) auf, wodurch kleine Oberflächenziele automatisch ignoriert werden. Der XTREM HUNTER ist ein No-Motion-Detektor – er muss nicht geschwenkt werden, sondern gibt ein intensiver werdendes Signal, je näher man sich dem Ziel annähert.
Konventionelle Metalldetektoren reagieren auf jedes Metallobjekt – auch kleine Nägel oder Schrauben nahe der Oberfläche können das Signal eines großen Fundes in der Tiefe überdecken. Der XTREM HUNTER geht hier einen anderen Weg:
Keine Reaktion auf Kleinfunde
Nägel, Flaschenverschlüsse und andere Kleinteile sind für den XTREM HUNTER unsichtbar – er konzentriert sich ausschließlich auf Objekte ab ca. 15 cm Durchmesser.
Minimale Bodeneffekte
Dank FMF® werden Fehlsignale durch Bewegungen, Bodenhöhenunterschiede und Mineralisierungen deutlich reduziert – ein klarer Vorteil gegenüber Vorgängergenerationen.
Eisendiskriminierung
Als einziges 2-Box-System am Markt bietet der XTREM HUNTER eine Unterscheidung zwischen Eisen- und Nichteisenobjekten mittels der IAR-Funktion – revolutionär für diese Geräteklasse.
Kabellos & DEUS II kompatibel
Sekundenschneller Wechsel zwischen XTREM HUNTER und DEUS II Standardspulen. Das komplette kabellose Ökosystem bleibt erhalten – Fernbedienung, Kopfhörer und App.
Zusammenbau Schritt für Schritt
Vor dem Zusammenbau: Alle Schraubengrößen beachten – 4 Rändelschrauben Ø5mm/16mm, 2 Rändelschrauben Ø5mm/30mm, 1 Rändelschraube Ø4mm/12mm. Die falsche Schraube kann das Gestänge oder die Elektronik beschädigen.
I
Montage der Rückspule (Receiver)
Die hintere Empfangsspule (XTR115RX mit Kabel) an der Vorbaustruktur montieren. Auf korrekte Ausrichtung achten – die Kabelverbindung muss zur Frontspule führen.
II
Gestänge verriegeln & entriegeln
Das Teleskop-S-Gestänge in die gewünschte Position bringen und den Verriegelungsmechanismus einrasten lassen. Für Transport: Gestänge zusammenschieben und im Koffer (725 × 480 × 170 mm) verstauen.
III
Gestänge verschrauben
Die Rändelschrauben handfest anziehen – nicht zu fest, da das Alu-Gestänge sonst Druckspuren bekommt. Die Verbindung muss wackelfrei sitzen, da Vibrationen Fehlsignale erzeugen können.
IV
Spulen verbinden
Das Verbindungskabel der Rückspule mit der Frontspule verbinden. Auf festen Sitz des Steckers achten – eine lose Verbindung führt zu Signalausfällen oder konstantem Rauschen.
V
Frontspule (Transmitter) verschrauben
Die vordere Sendespule (XTR115TX mit drahtlosem TX und Batterie) am Gestänge befestigen. Diese enthält die Elektronik – besonders sorgfältig verschrauben.
VI
Teleskopstange & Griff einstellen
Den Griff auf Ihre Körpergröße einstellen – hohe Position oder niedrige Position je nach Größe des Benutzers. Wichtig: Der XTREM HUNTER sollte einen ausreichenden Abstand zum Boden haben, um übermäßige Empfindlichkeit gegenüber Oberflächenzielen zu vermeiden.
VII
Tragegurt befestigen
Den mitgelieferten Tragegurt montieren. Bei langen Sucheinsätzen ist der optionale XP-Rucksack 280 empfehlenswert – entlastet Schultern und Arme erheblich bei 2,9 kg Gesamtgewicht.
Kopplung mit der DEUS II Fernbedienung
Voraussetzung: Die DEUS II Fernbedienung muss auf Firmware-Version 2.0 oder höher aktualisiert sein. Die aktuelle Version wird beim Start auf dem Display angezeigt.
1
Seriennummer bereithalten
Die Seriennummer des XTREM HUNTER befindet sich auf dem Gerät selbst. Diese wird für den Kopplungsvorgang benötigt.
2
Kopplung starten: OPTION → Verbinden → Spule
Im Menü der DEUS II Fernbedienung navigieren: OPTION → Verbinden → Spule → Seriennummer eingeben. Der XTREM HUNTER wird wie eine reguläre Suchspule eingebunden.
3
Spezielle XTREM HUNTER Oberfläche
Nach erfolgreicher Kopplung schaltet die Fernbedienung automatisch auf eine spezielle Benutzeroberfläche um – mit einzigartigen Menüs und einem Echtzeit-Grafik-Display, das die letzten 4 Sekunden der Signalerkennung anzeigt.
4
Spulenwechsel jederzeit möglich
Zum Wechseln auf DEUS II Standardspulen: OPTION → Verbinden → Spule → gewünschte Spule aus der Spulenliste wählen. Das Relic-Programm eignet sich gut zur Zielbestätigung auf mittlere Entfernungen.
Alle Einstellparameter im Detail
Die folgende Tabelle erklärt sämtliche Einstellmöglichkeiten des XTREM HUNTERS, ihre Auswirkungen und empfohlene Werte für verschiedene Suchanforderungen:
Parameter
Wertebereich
Standard
Empfehlung
Wirkung & Hinweise
Sensitivity (Empfindlichkeit)
0 – 99
85
70–90
Höhere Werte = mehr Tiefenreichweite. Bei stark mineralisierten Böden oder EMI-Rauschen auf 60–75 reduzieren. Im Innenbereich nie testen.
Disk IAR (Eisendiskriminierung)
OFF – 5
OFF
1–3
0 = kein Ausschluss | 3 = Eisen nahe Oberfläche | 5 = Eisen in größerer Tiefe. Nur im Bewegungsmodus wirksam. Auf verschrotteten Flächen vorsichtig einsetzen – tiefe Ziele könnten maskiert werden.
Threshold (Schwellenwert / HUM)
0 – 20
0
0–5
Erhöhen maskiert schwache Hintergrundgeräusche. Achtung: Maskiert auch schwache Tiefensignale. Sparsam verwenden – nur bei extremem Grundrauschen erhöhen.
Reaktionszeit
1 – 3
1
1 für max. Tiefe
Niedrig (1): Maximale Tiefenleistung, längere Signale, langsameres Gehtempo nötig, unterdrückt EMI. Hoch (3): Schnellere Zielortung, bessere Diskriminierung auf Schrottfeldern. Nicht häufig wechseln beim LCD-Messen.
Auto Tune
OFF – 3
OFF
OFF oder 1
Automatische Schwellenwertverfolgung. Auf OFF: Manuelles Kalibrieren durch kurzen Tastendruck. Auf 1–3: Auto-Nachführung, Gerät muss in Bewegung bleiben. Bei sehr tiefen Zielen kann schnelles Autotune das Signal abschwächen – dann auf OFF schalten.
Signalverstärkung
1 – 4
2
2–3
Verstärkt die Tonkurve, hebt tiefe Ziele hervor, macht das Gerät aber unruhiger. Wert 1 = maximale Stabilität, minimale Bodengeräusche. Für schwierige Böden auf 1 reduzieren.
Freq. Weiche / Shift
14 Kanäle manuell/auto
Auto
Immer SCAN zuerst
Rauschunterdrückung. Vor jeder Session: Langer Druck auf die obere rechte Taste → automatischer Scan aller 14 Kanäle. Wählt das rauschärmste Frequenzband. Bei starkem EMI manuell testen.
Boden (Bodenabgleich)
59 – 95 (Grab oder Manual)
87
87 (meistens)
FMF® reduziert Bodeneffekte stark – Wert 87 funktioniert in den meisten Fällen. Bei speziellen magnetischen Böden manuell anpassen. GRAB-Modus: Taste 2 Sek. gedrückt halten, Spule Richtung Boden neigen, Wert ablesen.
Optimale Einstellungen für jede Situation
Der XTREM HUNTER kommt mit einem Werksprogramm und bietet Platz für zwei eigene Benutzerprogramme. Diese drei Konfigurationen decken die häufigsten Suchszenarien optimal ab:
WERKSPROGRAMM (Standard)
Sensitivity85
Disk IAROFF
Threshold0
Reaktionszeit1
Auto TuneOFF
Signalverstärkung2
Boden87
MAXIMALE TIEFE (sauberer Boden)
Sensitivity90–95
Disk IAROFF
Threshold0
Reaktionszeit1
Auto TuneOFF
Signalverstärkung3–4 + Kopfhörer
Boden70 (nicht-Eisen)
SCHROTTFELDER & SCHWIERIGER BODEN
Sensitivity60–75
Disk IAR3–5
Threshold0–3
Reaktionszeit3
Auto Tune1
Signalverstärkung1
Boden87
Tipp für maximale Tiefe auf sauberem, nicht mineralisiertem Boden: Freq-Scan durchführen → Reaktionszeit auf 1 → Boden auf 70 (für Nicht-Eisen-Suche) → Sensitivity maximieren → Signalverstärkung erhöhen → zwingend Kopfhörer verwenden für beste Signalwahrnehmung.
Signale lesen & interpretieren
Das 4-Sekunden-Grafik-Display der DEUS II Fernbedienung zeigt in Echtzeit die Signalcharakteristik. Jede Sekunde wird neu kalibriert. Mit etwas Übung lässt sich so die Tiefe und Größe eines Ziels abschätzen:
0 – 30 cm
Doppel-Lappen-Signal mit negativem Einschnitt in der Mitte. Starkes, deutliches Ansprechen. Oberflächen-Ziele werden so angezeigt – oft nur Bodeneffekte oder flache Objekte.
30 – 80 cm
Erster Lappen stark, zweiter schwächer. Klares Einzelsignal. Typisches Bild für mitteltiefe Ziele. Größe gut abschätzbar über die Signaldauer.
80 – 150 cm
Einzelsignal, klarer aber schwächerer Ausschlag. Tiefenziele erkennen: Je schwächer und einzelner das Signal, desto tiefer liegt das Objekt.
> 150 cm
Sehr schwaches Einzelsignal. Kopfhörer zwingend erforderlich. Langsames Gehtempo und niedrige Reaktionszeit (1) für bestmögliche Erkennung.
Signalstärke = Tiefenindikator: Das Display zeigt auch die Signalstärke numerisch an – niedrige Werte deuten auf tiefere Ziele hin. Signaldauer = Größenindikator: Je länger das Signal beim Überfahren andauert, desto größer ist das vermutete Objekt.
Wichtig beim Testen: Testobjekte immer auf den Boden legen und den XTREM HUNTER von oben drüber führen – niemals ein Objekt über den laufenden Detektor bewegen. Der XTREM HUNTER erkennt Objekte ausschließlich auf der Unterseite (Bodenseite). Den Detektor während Tests nie 90° auf die Seite kippen – dann anfälliger für EMI-Störungen.
Ziel präzise orten & bestätigen
1
Auto Tune auf OFF schalten
Sobald ein Ziel erklingt: Auto Tune deaktivieren, dann neu kalibrieren. Im manuellen Modus bleibt das Signal beim Stehbleiben über dem Ziel erhalten – im Auto Tune Modus würde es nach wenigen Sekunden verschwinden.
2
Kreuzpeilung durchführen
Den Detektor langsam von verschiedenen Richtungen über das Ziel führen. Der Schnittpunkt der stärksten Signale zeigt die genaue Position. Reaktionszeit für diesen Vorgang erhöhen (auf 2–3) für präzisere Ortung.
3
Mit DEUS II Standardspule bestätigen
Nach der Tiefenortung auf DEUS II Standardspule wechseln (OPTION → Verbinden → Spule). Das Relic-Programm eignet sich ideal zur Bestätigung und genaueren Tiefenabschätzung auf mittlere Entfernungen.
4
Eisendiskriminierung nutzen
Ist DISK IAR aktiv, zeigt ein tiefer Ton Eisenziele an – das Display zeigt diese in Grautönen. Nichteisenmetalle erzeugen mittelhöhere Töne. Im Bewegungsmodus über das Ziel laufen – stehend ist die IAR-Diskriminierung nicht aktiv.
Frequenz-Scan & EMI-Rauschunterdrückung
Goldene Regel: Führen Sie zu Beginn jeder Suchaktion einen automatischen Frequenz-Scan durch! Der XTREM HUNTER ist ein hochempfindliches Gerät – der ruhigste Kanal ist Grundvoraussetzung für gute Tiefenleistung.
Kurzbefehl Frequenz-Scan: Auf dem Hauptbildschirm die obere rechte Taste lange drücken → automatische Suche durch alle 14 Kanäle → bestes Frequenzband wird gewählt.
Bei übermäßigem EMI-Rauschen (Stromleitungen, Zäune, Funktürme):
Sensitivity auf 60–70 reduzieren
Audio Response (Signalverstärkung) auf 1 setzen
Reaktionszeit auf 1 reduzieren
Griff höher einstellen oder Alu-Rahmen direkt halten – mehr Bodenabstand = weniger Störungen
Mindestabstand von 50 m zu Hochspannungsleitungen und Industrieanlagen einhalten
Bodenabgleich – GRAB & Manuell
Dank der FMF®-Technologie werden Bodeneffekte stark reduziert. Der Standardwert 87 funktioniert auf den meisten Böden einwandfrei. Nur bei speziell mineralisierten oder magnetischen Böden ist eine manuelle Anpassung sinnvoll.
GRAB-Modus (automatischer Bodenabgleich):
1
Taste 2 Sekunden gedrückt halten
Die entsprechende Taste (Bodenabgleich-Taste) für 2 Sekunden gedrückt halten – nicht loslassen.
2
Frontspule Richtung Boden neigen
Während die Taste gehalten wird, die Vorderseite der Spule leicht in Richtung Boden neigen – auf das Bodenbrummen im Ton achten.
3
Taste loslassen & Wert ablesen
Nach dem Loslassen zeigt das Display den gemessenen Bodenwert. Wenn nach mehreren Versuchen kein stabiler Wert gefunden wird: Manuell auf 87 zurücksetzen.
Profi-Tipp für maximale Tiefe auf sauberem Boden: Bodenbalance auf 70 einstellen (statt 87) und Reaktionszeit auf 1. Diese Kombination maximiert die Eindringtiefe bei unkontaminiertem, nicht-mineralisiertem Untergrund erheblich.
Profi-Tipps für maximalen Erfolg im Feld
Immer Kopfhörer verwenden
Der XTREM HUNTER hat einen großen Dynamikbereich. Schwache Signale tiefer Ziele sind über den eingebauten Lautsprecher kaum hörbar – WS6, WSA II oder WSA II XL Kopfhörer sind Pflicht.
Metallfrei kleiden
Keine Smartphones, Gürtelschnallen, Schlüssel, Uhren oder Schuhe mit Metalleinlagen. Vor dem Einsatz Schuhe mit dem Pinpointer prüfen – viele Wanderschuhe haben verstärkende Metalleinsätze in der Sohle.
Langsam gehen bei niedriger Reaktionszeit
Je niedriger die Reaktionszeit (besonders bei Stufe 1), desto langsamer muss das Gehtempo sein. Zu schnelle Bewegungen überspringen tiefe Ziele komplett.
Horizontale Position einhalten
Den XTREM HUNTER immer horizontal halten – niemals auf die Seite kippen. Schräge Positionen erhöhen die Anfälligkeit für EMI-Störungen und verfälschen die Ortungsergebnisse.
Bodenabstand anpassen
Bei schwierigem Boden oder viel Müll: Griff höher stellen oder Alu-Rahmen direkt halten. Mehr Abstand zum Boden = bessere Stabilität und weniger Fehlsignale bei gleichzeitig erhaltener Tiefenleistung auf große Ziele.
Regelmäßig neu kalibrieren
Bei wechselnden Bodenverhältnissen die Audioschwelle regelmäßig durch kurzen Tastendruck neu einstellen. Besonders beim Wechsel zwischen trockenen und feuchten Bereichen wichtig.
10-Punkte-Checkliste vor dem Start
Muss erledigt sein:
DEUS II Firmware auf Version 2.0 oder höher aktualisiert
XTREM HUNTER als Spule eingelernt (Seriennummer)
Automatischen Frequenz-Scan durchgeführt
Griff auf Körpergröße eingestellt
Ausreichend Bodenabstand eingestellt
Kopfhörer angeschlossen / Akku geladen
Bodenabgleich (GRAB oder manuell 87)
Schwellenwert (Threshold) mit kurzem Tastendruck gesetzt
Unbedingt vermeiden:
Keine Metalle am Körper (Handy, Schlüssel, Gürtel, Schuhe mit Metalleinlagen)
Nicht in Innenräumen testen – starke EMI-Störungen
Nicht in Industriegebieten oder nahe Stromleitungen suchen
Detektor nicht 90° auf die Seite kippen
Testobjekte nicht über den laufenden Detektor bewegen
Nicht ohne Kopfhörer nach tiefen Zielen suchen
Technische Spezifikationen
Technologie
FMF® Simultaneous Multi Frequency
Erkennungstyp
No-Motion (+ Auto Tune)
Max. Suchtiefe
bis zu 5 Meter
Mindest-Objektgröße
ca. 15 cm Ø
Gewicht (mit RC)
2,9 kg
Akku
Li-Ion 18650, 11 Wh, 45 g
Akkulaufzeit
> 10 Stunden
Ladezeit
ca. 4 h (USB-C, min. 1A)
Zusammenbau-Länge
1,20 m
Betriebstemperatur
0 bis +40°C
Koffer (BxHxT)
725 × 480 × 170 mm
Frequenzkanäle
14 Bänder manuell / auto
Programme
1 Werksprogramm + 2 User
Kompatible Kopfhörer
WSA ST · WSA XL ST · WS6 ST · WS6 · WSA II · WSA II XL
Garantie
5 Jahre (Teile & Arbeit)
Gewicht im Koffer
5,8 kg
Kompatible Kopfhörer – Die neue ST-Generation
XP hat mit der ST-Serie (Stereo) eine neue Kopfhörer-Generation speziell für den DEUS II entwickelt. Ausgestattet mit neuer Elektronik, eigenem Prozessor und USB-C-Anschluss, sind diese Modelle für echtes Stereo-Audio und Multiprocessing mit dem DEUS II V4-Update ausgelegt. Alle ST-Modelle nutzen XPs patentiertes Funkprotokoll – 10× schneller als Bluetooth mit minimaler Latenz.
Wichtig für XTREM HUNTER Nutzer: Die Stereo-Funktion (V4-Update) ist nicht für den XTREM HUNTER verfügbar – nur für konventionelle DEUS II Spulen. Der XTREM HUNTER profitiert dennoch von der schnelleren Signalverarbeitung und besseren Audioqualität der ST-Kopfhörer im Mono-Betrieb.
Modell
Typ
Besonderheit
Schutzklasse
Stereo (V4)
Empfehlung
WSA ST
On-Ear, leicht & faltbar
Nachfolger des WSA II – meistverkauftes Modell. Umgebungsgeräusche gut hörbar, ideal für Gespräche. USB-C Ladung.
Wetterfest
Ja (V4)
Allround
WSA XL ST
Over-Ear, ohrenumschließend
Bequemster XP Kopfhörer. Schirmt vor Wind, Kälte und Umgebungslärm ab – ideal für laute Umgebungen (Strand, Sturm). Kompaktes Faltdesign.
IP68 (1 m)
Ja (V4)
Outdoor & XTREM
WS6 ST
On-Ear + integrierte Steuereinheit
Kopfhörer und DEUS II Steuerung in einem. Eigener Bildschirm, Einstellungen direkt am Kopfhörer. Kann als WS6-Master (ohne RC) betrieben werden – leichteste DEUS II Konfiguration.
Wetterfest
Ja (V4)
Profi / Leicht
WS6 (klassisch)
On-Ear + Steuereinheit
Bewährter Vorgänger des WS6 ST. Weiterhin vollständig kompatibel mit XTREM HUNTER und DEUS II.
Regenfest
Nein
Bewährt
WSA II XL (klassisch)
Over-Ear
Vorgänger des WSA XL ST. Weiterhin kompatibel. Empfohlen in der originalen XTREM HUNTER Anleitung.
IP68 (1 m)
Nein
Kompatibel
Was bringt V4 / Stereo-Audio konkret beim Detektieren?
Zwei unabhängige Audiokanäle
Mit V4 laufen zwei parallele Signalverarbeitungen gleichzeitig. Jedes Ohr empfängt unabhängige Informationen – z.B. unterschiedliche Reaktionszeit, Lautstärke oder Tonfrequenz links/rechts.
Präzisere Zielortung
Stereo-Raumklang ermöglicht eine genauere Einschätzung von Objektgröße, Tiefe und Position – mehr Information gelangt direkt ins Gehör statt nur auf den Bildschirm.
Multi-Reaktivität
V4 ermöglicht zwei verschiedene Reaktivitätsstufen gleichzeitig – ideal um sowohl tiefe Großziele als auch oberflächennahe Kleinfunde in einem Durchgang zu erkennen.
Für den XTREM HUNTER empfohlen: WSA XL ST (beste Geräuschisolation für Feldarbeit) oder WS6 ST (wenn gleichzeitig Steuerung ohne RC gewünscht). Im Mono-Betrieb profitieren beide von der schnelleren Prozessor-Verarbeitung der ST-Generation. Ein neuer Klinkenadapter für eigene In-Ear-Kopfhörer an den ST-Modellen ist in Vorbereitung.